Eine intensive Skitouren-Saison hinterlässt Spuren: die aktuelle Unfallstatistik

Die weitreichenden Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung beeinflussten auch die vergangene Saison das Verhalten von Freizeitsportlern am Berg, das zeigen die aktuellsten Berichte der ÖKAS. Das Kuratorium für Alpine Sicherheit hat die von der Alpinpolizei/BMI erhobenen Daten für den Zeitraum 01.11.2020 bis 18.04.2021 ausgewertet. Die aktuelle Unfallstatistik 2021 zeigt: Der Corona-Winter 2020/21 hat markante Spuren im alpinen Unfallgeschehen hinterlassen. Die Auswertungen zeigen eine fallende Tendenz hinsichtlich der Unfallereignisse, was dementsprechend eine geringere Zahl an Verletzten mit sich zieht. Obwohl die Zahl der Verletzen stark gesunken ist, waren vergleichsweise viele Tote zu verzeichnen. Die interessanten Zahlen sind hier im Detail nachzulesen.

Das Österreichische Kuratorium für alpine Sicherheit  (ÖKAS) legt für für den Zeitraum 01.11.2020 bis 18.04.2021 legen das den vorläufigen Bericht Winter 2020/21 zu den alpinen Unfallzahlen in Österreich vor. Spricht das ÖKAS von Verunfallten, ist damit die Gesamtzahl an Toten, Verletzten und Unverletzten gemeint.

Bereits die Saison 2019/20 war im Skibergsteigen von Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung von COVID19 geprägt. Wie die Alpinunfallstatistik 2019/20 dadurch beeinflusst wurde, ist hier nachzulesen. Interessant im Vergleich ist auch der Jahresrückblick der Alpinunfälle für das Jahr 2020. 

Die Restriktionen rund um die Corona-Pandemie haben letzten Winter zu teils drastischen Rückgängen bei den Besucherzahlen im alpinen Raum geführt. Besonders im organisierten Skiraum abseits von urbanen Einzugsgebieten wurden laut Unfallstatistik 2021 deutlich weniger Skifahrer und Wintersportler verzeichnet.