Hiemer und Verbnjak holen ÖM-Titel im Sprint

Johanna Hiemer und Paul Verbnjak sicherten sich bei der gestrigen Sprint-ÖM den Staatsmeistertitel. Schladming, wo im März der Heim-Weltcup der Skibergsteiger stattfindet, war kurzfristig als Austragungsort eingesprungen.       

Am Samstag 7.1.2023 wurden die Österreichischen Meisterschaften im Sprint der Skibergsteiger ausgetragen. Aufgrund der Schneesituation konnten die Rennen jedoch nicht wie geplant in Viehofen stattfinden. Stattdessen sprang Schladming, wo von 17. bis 19. März der Weltcup im Sprint sowie das Vertical ausgetragen werden, kurzfristig ein.       

Auf der äußerst anspruchsvollen Strecke auf der Planai mit rund 100 Höhenmetern holten sich Johanna Hiemer und Paul Verbnjak mit einer souveränen Vorstellung den Staatsmeistertitel. Die 26-jährige kam auf ihrem Hausberg von Beginn an ausgezeichnet in Fahrt, schaffte sich mit der Bestzeit in der Qualifikation eine gute Ausgangsposition und ließ auch im Finale keinen Zweifel an ihren Titel-Ambitionen aufkommen. Läuferisch und technisch stark, siegte die Steirerin mit einer Zeit von 4:57:59 Minten und holte sich den Staatsmeistertitel, der für die Damen erstmals vergeben wurde. Hiemer verwies ihre Nationalkader-Kollegin Sarah Dreier mit rund 8 Sekunden auf den zweiten Platz. Den dritten Rang belegte die Pongauerin Ina Forchthammer.       

Bei den Herren schien nach der Qualifikation alles angerichtet für den Sprintspezialisten Daniel Zugg, der mit deutlichem Vorsprung die Bestzeit erzielte. Am Ende musste sich der Vorarlberger jedoch mit Platz 3 begnügen. In den Finalläufen setzte sich Paul Verbnjak klar gegen seine ÖSV-Kollegen durch. Der Kärntner teilte sich seine Kräfte taktisch geschickt ein, lieferte technisch eine ausgezeichnete Leistung und gewann den Staatsmeistertitel mit einer Laufzeit von 4:07:34 Minuten. Vorjahressieger Andreas Mayer erreichte mit rund 3 Sekunden Rückstand Rang 2. Einmal mehr vom Pech verfolgt, war Armin Höfl. Der Steirer lag im Halbfinale auf der 3. Position und damit klar auf Finalkurs. Wenige Meter vor dem Ziel stürzte der 33-jährige jedoch, verlor seine Position an Daniel Zugg und verpasste damit den Finaleinzug.      

Nächster Weltcup

Ursprünglich hätte bereits am kommenden Wochenende der Weltcup im schweizerischen Morgins über die Bühne gehen sollen. Aufgrund der Schneelage musste der Termin jedoch auf 7. bis 10. Februar verschoben werden. Für die rot-weiß-roten Skibergsteiger heißt die nächste Weltcupstation somit Andorra, wo am 21. und 22. Jänner das erste Vertical der Saison sowie ein Individual ausgetragen werden.    

Stimmen         

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„Meine erste Staatsmeisterschafts-Medaille ist schon etwas Besonderes und bekommt sicher einen Ehrenplatz. Ich war mir auch gar nicht sicher, ob ich starten kann, weil meine beiden Kinder die Woche über krank waren. Nachdem ich bei den Sprint-Weltcups immer wieder ein wenig Pech hatte, freue ich mich umso mehr, dass es jetzt geklappt hat. Jetzt hoffe ich, dass ich diese Leistung auch im Weltcup abrufen kann und vor allem dann auch beim Heimrennen im März vorne mit dabei bin.“    

Johanna Hiemer
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„Die Strecke war richtig, richtig gut – absolute Top-Bedingungen und ein wirklich anspruchsvoller Kurs. Ich habe mich von Beginn an sehr wohl gefühlt, konnte auch taktisch alles so umsetzen, wie ich es mir vorgestellt hatte. Mit dem Staatsmeistertitel ins neue Jahr zu starten, ist super. So kann es gerne weitergehen.“    

Paul Verbnjak

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