2. Tag der 20. Tour du Rutor

Es gab einen französischen Doppelsieg bei der zweiten Etappe des ISMF-LGC World Championships Long Distance Team 2022. Am Freitag, am Ende der zweiten spannenden Etappe, gewannen die Franzosen Xavier Gachet und William Bon Mardion mit einer Endzeit von 2h30’42“. Der zweite Platz ging an ihre Landsleute Samuel Equy und Mathéo Jacquemoud (2h30’47“) und der dritte an das italienische Duo Davide Magnini und Matteo Eydallin (2h30’53“). Unter Berücksichtigung des Zeitabstands aus dem gestrigen Rennen sind die ersten drei Teams nur 11“ voneinander entfernt. Die Österreichischen Teams Jakob Herrmann/Paul Verbnjak mit Rang 5 und Christian Hoffmann/Daniel Ganahl mit Rang 7 lieferten solide und sichere Leistungen, in der Gesamtwertung liegen die beiden Teams auf Rang 5 bzw. 6.

Am Samstag wird ein enger Kampf um den Weltmeistertitel erwartet. Bei den Frauen setzte sich wie erwartet der Triumph von Axelle Gachet-Mollaret und Emily Harrop fort. Für sie war die Endzeit auf der Ziellinie 3h01’33“. Wie am Donnerstag gab es die Silbermedaille für die Italiener Alba De Silvestro und Giulia Murada (3h11’57“), während die Bronzemedaille für das gemischte Team von Marianna Jagercikova (SVK) und Iwona Januszyk (POL) in 3h13’19“ vergeben wurde. Ihr dritter Platz in der Gesamtwertung gilt jedoch nicht für die Weltmeisterschaften, da sie aus verschiedenen Ländern kommen. Die Italienerinnen Mara Martini und Ilaria Veronese belegten in der Gesamtwertung den vierten Platz, bei den ISMF-LGC Weltmeisterschaften jedoch den dritten Platz.

In der zweiten der drei geplanten Etappen hatten die Mitarbeiter des Corrado Gex Ski Clubs für die 348 teilnehmenden Athleten aus 15 Ländern ein Rennen mit 2463 m Höhenunterschied vorbereitet. Der Wettbewerb, der im Valgrisenche stattfand, begann in Bonne und endete am Ort Mondanges, wobei vier Anstiege, ebenso viele Abfahrten und zwei Teile zu Fuß mit den Skiern im Rucksack gezählt wurden. Die maximal erreichte Höhe betrug 2963 m auf dem Mont de l’Arp Vieille. Um es noch schwieriger zu machen, sanken die gefühlten Temperaturen an den höchsten Punkten des Rennens auf -19°C.

Nach einem harten zweiten Renntag wird am Samstag das große Finale der Veranstaltung in Planaval ausgetragen und bei dieser Gelegenheit werden die Weltmeistertitel des Langstreckenteams 2022 vergeben. 

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