HERVIS Mountain Attack auf 11.3.2022 verschoben

Soeben hat uns die Nachricht von der Verschiebung der HERVIS Mountain Attack vom 14.1.2022 auf den 11.3.2022 bekannt gegeben. Im Telefonat mit Organisator Roland Kurz wird klar, dass sich trotz aller negativen Konsequenzen nach der Verordnung mit Wirkung vom 28.12.2021 keine Alternativen abzeichnen. Nachfolgend veröffentlichen wir die aktuelle Pressemeldung der Veranstaltung, die für sich selber spricht.

Wir dürfen wir informieren, dass die 24. Auflage der Hervis Mountain Attack aufgrund der aktuellen Verordnung der Bundesregierung (vom 27.12.21) auf den Freitag, 11. März 2022, in Saalbach Hinterglemm verschoben werden muss.

Im Detail ist in der Verordnung geregelt, dass mit 2G im Outdoor-Bereich OHNE zugewiesene Sitzplätze max. 25 (!!!) Personen teilnehmen können und MIT zugewiesenen Sitzplätzen bis zu 2.000. Leider ist dies eine der vielen Maßnahmen, die von Menschen mit Hausverstand schon lange nicht mehr nachvollziehbar sind, keinesfalls logisch erscheinen und leider auch Menschen auf die Straßen treiben.

Man ist bei der Verordnung wohl der Meinung, dass Outdoor-Veranstaltungen immer ein Open Air Konzert oder eine Party sein müssen. NEIN! Es gibt auch noch ANDERE! Zum Beispiel den Sport. Und: was ist zum Beispiel beim Vienna City Marathon mit 40.000 Teilnehmern, Trailrunning Events, etc. passiert? Richtig: genau gar nichts! Weil sich die Sportler ohnehin an alle Vorgaben halten, Hauptsache sie können teilnehmen. Es wird leider nicht unterschieden, ob es sich um einen Zuseher-Event (viele Zuseher, wenig Teilnehmer) oder eine Teilnehmerevent (viele Teilnehmer wenig Zuseher) handelt. Die Frage sei erlaubt: Wem sollen denn die Zuseher tatsächlich zusehen? Es werden in keiner Passage der Regelungen die aktiven Menschen, Amateur-, Hobby-, oder Gesundheitssportler erwähnt.

Die Folgeschäden werden sich noch nachhaltiger zeigen, als es jetzt schon der Fall ist. Und wer ist denn noch bereit sich zu engagieren? Aktive, Vereine, Veranstalter und Ehrenamtliche werden wohl bald endgültig aufgeben, es sind ohnehin schon viele die aufgehört haben. Wo sind denn da die Vertreter des Sportministeriums, der Bundessportorganisation, der Dachverbände, der Fachverbände…? Die Herrschaften sollten eigentlich diese Interessen massiv vertreten. Aber: leider öffentlich nicht vorhanden, so als gäbe es diese alle nicht. Hier sind wohl dringend Nachbesserungen notwendig.

Im Idealfall sollten hier endlich Personen eingebunden werden, die ausreichend Erfahrung haben und bestenfalls selbst aktiv und engagiert sind, oder waren.(Anmerkung in eigener Sache: wenn sie keinen anderen “Experten” finden stelle ich mich gerne zur Verfügung. Über 30 Jahre Eventerfahrung, Lehraufträge an der Sportuniversität Salzburg und selbst jahrelang als Amateursportler erfolgreich unterwegs) Denn wie ist es zu erklären, dass zum Beispiel:

  • 1000 Personen Indoor beim Neujahrskonzert sitzen dürfen (mit Engstellen bei Ein- und Ausgängen)
  • Silvesterfeuerwerke in den Innenstädten von Magistraten genehmigt wurden (Gruppenbildungen auf allen Berichten zu sehen)
  • aus Weihnachtsmärkten nun Silvestermärkte gemacht werden (mit erheblichen Ansammlungen)
  • Eislaufplätze, weil sie offiziell Sportstätten sind, problemlos belaufen werden dürfen (auch mit weit mehr als 25 Personen)
  • große Sportverbände unzählige Mitglieder kurzfristig als “Kaderathleten” einstufen, um damit in den Spitzensport-Paragraphen hineinzufallen (die Verbände sind hinlänglich bekannt)
  • zwischen 15.000 und 30.000 Skifahrer (in den großen Skigebieten Österreichs) täglich (aus allen Nationen) bis 16.00 Uhr die Pisten hinunterfahren dürfen (natürlich auch mit vielen Staupunkten bei den Liften, Parkplätzen, Skibussen, Skihütten, …) ABER nach 16.00 Uhr, gestaffelt und zeitlich versetzt, 1000 Personen NICHT in die Gegenrichtung mit Ski aufsteigen dürfen, bei über 40 Pistenkilometern in freier Natur
  • etc….

um nur einige diese Absurditäten aufzulisten, …… Es ist schon klar, dass man nicht jede Aktivität individuell regeln kann, jedoch die Basisrichtlinien die aktuell angewendet werden sind nicht ausreichend und müssen dringend überarbeitet werden. Wir bedanken uns bereits im Voraus für die Ankündigung der Verschiebung und eine entsprechende Berichterstattung.

Wir stehen jederzeit gerne für Rückfragen, Interviews und/oder Studiogespräche zum Thema Sport & Veranstaltungen zur Verfügung, das Mountain Attack-Team & Roland Kurz 0664/3376125

Link zur Mountain Attack

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