Jakob Herrmann führt beim Altitoy Ternua nach dem ersten Tag

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Eine kleine Sensation gab es nach der ersten Tagesetappe des Altitoy Ternua Rennens in den französischen Pyrenäen: Jakob Herrmann (AUT) gewann die Tageswertung zusammen mit Teampartner Kilian Jornet (ESP).

Für Insider war es dann aber doch nicht so überraschend, weiß man doch, dass lange alpine Distanzen dem Werfenwenger gut bekommen. Und dass Kilian Jornet nach seinen beiden Schulter-Operationen auch wieder am Damm ist, weiß man seit dem letzten Weltcup auch.

Ein Rennen, bei dem schon am ersten Tag 2.600 Höhenmeter in 5 Anstiegen zu knacken sind, ist ganz nach dem Geschmack von Hermann:

„Nach einem Ski-Hoppala am Start ist es super gelaufen, und wir beide haben vom Tempo her super zusammengepasst. Die Schleppschnur konnten wir verstaut lassen, und in den Anstiegen waren wir in der Spitzengruppe immer die Stärksten. Abwärts haben uns die Franzosen immer recht unter Druck gesetzt, im letzten Anstieg haben wir dann aber draufgedrückt und uns den nötigen Vorsprung für den Tagessieg geholt.“

Erste Tagesetappe

Erste Tagesetappe

Die Bedingungen waren trotz strahlendem Sonnenschein schwierig: ein abendlicher Regenguss hatte die Strecke zur Spielgelbahn werden lassen. Manche Passagen wurden deshalb von den Organisatoren zu Tragepassagen umfunktioniert, insgesamt gabs 700 hm (!) davon. Die Abfahrten waren im verspurten und gefrorenen Schnee wie Eisenbahnschienen und super schwierig…genau nach dem Geschmack von Herrmann.

Das Standing nach dem ersten Tag:

Herren:

  1. Jakob Herrmann (AUT) & Kilian Jornet Burgada (ESP): 2:28:10 Stunden
  2. Wiliam Bon Mardion (FRA) & Xavier Gachet (FRA): 2:29:11 Stunden
  3. Michele Boscacci (ITA) & Nadir Maguet (ITA): 2:31:53 Stunden

Damen:

  1. Alba de Silvestro (ITA) & Katia Tomatis (ITA): 3:03:03 Stunden
  2. Jenniffer Fiechter (SUI) & Axelle Mollaret (FRA): 3:09:08 Stunden
  3. Mireia Miro Varela (ESP) & Marta Garcia Farres (ESP): 3:14:40 Stunden
Zweite Tagesetappe

Zweite Tagesetappe

Wir drücken für morgen die Daumen, 2.200 Höhenmeter stehen noch am Programm.

Danke an Kollegen Maurizio Torri von Sportdimontagna für die tollen Fotos.

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