Innovation am Markt für alle: Dynafit Hoji Testbericht

Dynafit Hoji _ Dynafit Hoji 1 _ Bild Karl Posch Skimo Austria _ LR
  • Dynafit Hoji _ Pomoca Sohle 1 _ Bild Karl Posch Skimo Austria _ LR
  • Dynafit Hoji _ Pomoca Sohle 2 _ Bild Karl Posch Skimo Austria _ LR
  • Dynafit Hoji _ Dynafit Hoji 2 _ Bild Karl Posch Skimo Austria _ LR
  • Dynafit Hoji _ Alles leicht mit Schrauben demontierbar 2 _ Bild Karl Posch Skimo Austria _ LR
  • Dynafit Hoji _ Einsatz hinten am Schuh _ Bild Karl Posch Skimo Austria _ LR

Feel the Snow, Hoji!

Für den Dynafit Hoji Testbericht haben wir uns gleich mal das Gelände ausgesucht, für das er angepriesen wird: Aufstieg im Gelände, Abfahrt auf der Piste.

Schale völlig öffenbar

Schale völlig öffenbar

Der Einstieg in den Schuh ist gewöhnungsbedürftig, es geht hübsch eng her. Und wenn man drin ist, sollte man auch einen schmalen Fuß haben. Die natürlich relativ enge Passform hat aber auch was Gutes: ein Hin- und Her-Rutschen gibt’s praktisch nicht, Blasengefahr ist minimal. Speziell im Bereich der Ferse ist die Passform aber seeeehr dem Körper angepasst. Dafür kann man die Schale völlig öffnen, um den eher schwierigen Einstieg zu erleichtern.

Wie erwartet bedarf das Schließen der 3 Schnallen und des Strappers doch einige Handgriffe mehr, als man das von sportlichen Tourenskischuhen gewohnt ist. Aber: dafür kann man überraschend viele Faktoren der Passform verändern…man fühlt sich irgendwie an einen guten Pistenskischuh erinnert.

Original Dynafit Inserts

Original Dynafit Inserts

Dann die erste positive Überraschung: der Einstieg in die Bindung (nicht Dynafit!) war super einfach. Die Originalen Dynafit Inserts machen sich bezahlt!

Die nächste Freude hielt länger an: der Aufstieg mit dem Schuh ist (unerwartet) hervorragend. Während einem beim Zumachen mit Freeride-/Pistenschuhfeeling eine unangenehme Vorahnung über möglicherweise fehlenden Aufstiegskomfort beschleicht, tritt das Gegenteil ein. Im Dynafit Hoji Testbericht hat dieser eine geradezu perfektes Gefühl vermittelt. Eine sehr leichte Schaftrotation von lt. Dynafit 55° ist absolut ausreichend für die normale Bewegung. Die Speednose (das ist die aktuelle Dynafit Spitze ohne Sohlenrand) ermöglicht das zurückrutschen der Inserts um den einen oder anderen Millimeter, was sich auch positiv bemerkbar macht. Und ganz wichtig: der Schaft ist trotz des Hoji- Mechanismus weit genug, um nicht einzuengen, auch bei dickeren Wadeln.

Die innovative Verriegelung im Schaft

Die innovative Verriegelung im Schaft

Der größte Wow-Effekt im Dynafit Hoji Testbericht war allerdings die Abfahrt. Eine neuartige Verriegelungsmechanik stützt den Schaft ganz anders ab als sonst gewohnt. Ein Bolzen drückt hinten spielfrei auf einen Stahlstift, anstatt in einen Schlitz, Loch o.ä einzugreifen wie sonst üblich. Dazu kommt, dass die Begrenzung der „nach vorne“ Bewegung durch einen Anschlag im Schaft realisiert wird. Das alles resultiert in zwei erstaunlichen Dingen: die Unterschale wird nicht mehr aufgewölbt, wenn man ordentlich Druck gibt und der Schuh ist steif – nein supersteif – in der Abfahrt. Rückwärts praktisch Null Bewegung, nach vorn sehr wenig. Und ein Spiel wie bei anderen Schuhen üblich gibt’s auch nicht. Ein derartiges Gefühl von fixiert sein (bei 11°) kennt man sonst ausschließlich von Pistenskischuhen. Sensationell und außergewöhnlich!

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