Der Austria Rush grüßt vom Großglockner – In drei Disziplinen auf die höchsten Gipfel

Teamgeist, Grenzerfahrungen, Sport, Alpinismus und Abenteuer – nach vier packenden Tagen standen die 15 Starter des ersten Austria Rush auf dem höchsten Punkt Österreichs.
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Die erste Seilschaft erreichte das Gipfelkreuz des Großglockners am 2. April gegen 11:30 Uhr. Hinter den Sportlern liegen 470 Kilometer und 7.000 Höhenmeter auf dem Rad einmal quer durch Österreich sowie der lange Aufstieg zu Fuß, auf Tourenski und Steigeisen zum Höhepunkt der Tour. Der Austria Rush ist ausdrücklich kein Rennen. Aber immer eine Reise an die Grenze der Belastbarkeit.

Alle 15 Starter des ersten Austria Rush haben den Gipfel des Großglockners erreicht. Das Feld war am 1. April um Punkt zehn Uhr in Wien gestartet. Im Rahmen des ARGUS Bike Festivals auf dem Wiener Rathausplatz hatte Streckenchef Michael Strasser eine große Verabschiedung organisiert: Punkt 10 Uhr machten sich die Rush-Athleten auf den Weg, begleitet von rund 150 Radsportlern aus Wien. Bis zur großen Jause am Semmering rollten die Radsportler gemeinsam gen Osten. Ab hier waren die Rush-Starter auf sich alleine gestellt. Am frühen Nachmittag erreichte der Rush nach insgesamt 150 Kilometern das erste Etappenziel in Bruck an der Mur.

Der zweite Tag führte die Athleten über 200 Kilometer bis nach Sachsenburg. Zusätzliche Würze bekam das zweite lange Teilstück durch den langen Anstieg auf die 1.641 hohe Katschberghöhe. Die rund sechs Kilometer lange Steigung mit einem Gefälle von 15 Prozent ist ein echter Scharfrichter. Zu schaffen ist das für die Sportler so früh im Jahr vor allem durch eine Besonderheit der Rush-Events: Die Fahrer unterstützen sich gegenseitig, arbeiten im Team. Auch der mehrfache Snowboard-Weltmeister Benjamin Karl ist von diesem Konzept begeistert:

„Der Rush auch das Schönste , was es für mich gibt. Der Rush hat alles, was einen Wettkampf lustig macht – nur ohne den Streß. Es ist etwas ganz besonderes, wenn du mit jeder Stunde und mit jedem Tag deinem Ziel langsam ein Stück näher kommst. Klar, zwischendrin schaut man mal, wer den Sprint am Ortsschild gewinnt oder den Anstieg am schnellsten oben ist. Das ist aber immer ohne Druck und nur ein Spaß unter Freunden. Vor allem das Miteinander im Feld gefällt mir beim Rush wahnsinnig gut.“

Mit der dritten Etappe schnuppert der Rush zum ersten Mal richtig Höhenluft. Nach etwas mehr als 100 Kilometern stiegen die Teilnehmer vom Rennrad auf Tourenski um. Am Lucknerhaus in Kals auf 1.920 Meter Höhe begann der Aufstieg zum Tagesziel, der Stüdelhütte auf 2.801 Meter.

Text: Ole Zimmer

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