Winterolympiade 2026 in Mailand – beste Chancen für Skibergsteigen

Diese Nachricht hatten wir in den letzten Tagen herbeigesehnt: die Olympischen Winterspiele 2026 wurden heute in Lausanne nach Mailand vergeben. Skibergsteigen hat damit große Chancen, ins olympische Programm zu kommen.
Skibergsteigen Olympisch 2026 SKIMO Austria Bild Philipp Reiter
  • World Championship Villars 2019 photos Nathalie Tardy 29

Nach der Pleite mit der fast schon sicher geglaubten Abhaltung des ersten olympischen Skibergsteiger-Events in China wurden zuletzt die Hoffnungen der Community nach unten geschraubt, jemals unter den 5 Ringen zu laufen. Was der unermüdliche ISMF Präsident Armando Mariotta aus Turin aber wie das Duracell-Manderl gepredigt und gepusht hatte, ist heute Wirklichkeit geworden. Die begründete Annahme ist nämlich, dass die Abhaltung der Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo – quasi im Herz des Skibergsteigens – endlich den Sprung von der Shortlist ins Programm bedeutet.

Die 82 stimmberechtigten IOC Mitglieder haben sich heute mehrheitlich gegen Stockholm ausgesprochen, auch weil die Finanzierung dort nicht vollends geklärt war. Die Spiele werden deshalb voraussichtlich von 6. – 22.2.2026 in Mailand, Cortina d’Ampezzo und Valtellina stattfinden. Durchaus also ein Pflaster, auf dem sich Skibergsteiger wohlfühlen.

World Championship Villars 2019 photos Nathalie Tardy 29

Armando Mariotta

Persönlich in Lausanne dabei war auch Mariotta, der sich am Telefon am Abend erleichtert zeigte:

„Ich bin überglücklich, dass die Entscheidung so gefallen ist. Das ist für uns Skibergsteiger eine sehr gute Nachricht, heute ist ein Tag der Freude!“

Schon morgen ist Mariotta in Lausanne im Rahmen eines IOC Abendessens zum anlässlich der Planungen für die YOG2020 im Einsatz, um wieder für den Sport  Lobby-Arbeit zu leisten, denn jetzt fängt die richtige Hockn erst an. Von den politischen Fallgruben ganz zu schweigen. Heute Abend sollten wir es aber  so machen wie er: uns einfach freuen 😊

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