Der Olympische Traum wird wahr – 25 Jahre auf dem Weg zu den 5 Ringen

Wenn am 19. und 21.2.2026 ganze 36 Skibergsteiger aus 14 Nationen in Bormio bei den Olympischen Spielen starten, so ist das für diese Sportler der Höhepunkt des bisherigen Sportlerlebens. Eine wesentlich höhere Zahl von Menschen hat für dieses Ziel lange gearbeitet – Sportler, Funktionäre, Rennveranstalter, Trainer etc. – und sie freuen sich mindestens genauso auf die 2 Wettkampftage in Italien, vor Ort oder im TV.
SKIMO Austria hat heuer das 25. Entstehungs-Jubiläum, auch wir freuen uns mit den Sportlern, die nächste Woche in Bormio um Medaillen kämpfen dürfen. Ein zusammenfassender Blick zurück macht uns stolz, ein Teil der Bewegung gewesen zu sein.

Die Geschichte des Skibergsteiger-Traums

2001

begann die Vision um Österreichische Skibergsteigen, als Karl Posch aus dem Salzkammergut und Konrad Meindl aus dem Lungau bei einem Kaffee beschlossen, die von beiden organisierten Rennen im Skibergsteigen in einem Cup zusammenzufassen und der Sportart damit anzuschieben.

2002

waren es die dann beiden Skibergsteiger-Rennen „DachSteinBock“ in Russbach am Pass Gschütt und „Auffi muas i“ in Mauterndorf – gleich als Europacup – , die als ASTC (Austria Skitour Cup) der Anfang einer Erfolgsgeschichte waren. Damals war die Rennszene abgesehen von einzelnen Klassikern wie dem Laserzlauf und wenigen neuen Rennen wie der frisch gegründeten Mountain Attack klein, ebenso wie die Sportart Skibergsteigen selbst.

Vereinzelte Stars gab es, wie z.B. Martin Hornegger (+), Andi Ringhofer, Alex Lugger oder Fred Mandl, aber eine Vernetzung war kaum vorhanden.

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ISMC Plakat 2002

Sogar der Name der Sportart war noch nicht klar: Tourenskirennen, Schitourenrennen u.v.m waren die unterschiedlichen Bezeichnungen. Nach einer ersten Begegnung mit dem internationalen Verband in Russbach – damals noch ISMC und Teil der UIAA – in Persona Jordi Canals und Josep Castellet kam die Erleuchtung:

„Wenns im Englischen Ski Mountaineering heißt, dann muss es im Deutschen zurückübersetzt Skibergsteigen heißen.“

2003

Die Kommunikation von Rennen untereinander wurde durch den 2003 eingeführten nationalen Rennkalender samt Rennlizenz deutlich verbessert. Das Reglement war ein wesentlich schwierigerer Faktor. Im Laufe der ersten 2000er Jahre wuchs der ASTC von Jahr zu Jahr und das Reglement entwickelte sich praxisgerecht weiter. Die Abstimmung mit dem internationalen Reglement der ISMC war manchmal schwierig, weshalb – zusammen mit Deutschen Rennveranstaltern – das „ASTC Basisreglement“ (heute SKIMO Austria Basisreglement)  als vereinfachtes, praxisorientiertes Regelwerk eingeführt wurde. Die Helmpflicht und die LVS-Pflicht in Österreich stammen aus dieser Zeit. Rennen wie der „Turmsturm“ am Semmering, das „Champ Or Cramp“ in Spittal an der Drau oder der „Hoachsunnlauf“ in Tirol sind heute nur mehr Insidern bekannt, entstanden aber in dieser ersten Zeit des organisierten Skibergsteigens und haben diese maßgeblich geprägt.

2004

wurden die Agenden des Österreichischen Skibergsteigens vom ÖAV durch Robert Renzler (+) an den ASTC übergeben, er fungierte in der Folge mit der Cupwertung als Österreichische Meisterschaft. Die Absicht, die bis dorthin nur als Rennserie agierende lose Verbindung als Verband fürs Wettkampf-Skibergsteigen zu etablieren, nahm Gestalt an. Der ÖAV und speziell dessen Dachverband VAVÖ und seinem Geschäftsführer Rudi Kaupe agierte in den Folgejahren sehr hilfreich und freundlich in der Entwicklung, vertrat den Sport auch innerhalb der ISMC.

2006

2006 erfolgte die Gründung des „ASTC Powerteams“ als Werksteam und Vorläufer des 2008 gegründeten Nationalkaders Skibergsteigen. Die Einbeziehung von Sportlern in die immer besser werdende Vermarktung des Österreichischen Skibergsteigens resultierte in einer Explosion der Medienpräsenz. Attraktive Rennen wie das ab 2006 durchgeführte hochalpine „Dachstein Xtreme“ in Ramsau am Dachstein und die davon erstmals produzierten TV-Bilder taten ihr Übriges. Ebenfalls ins Jahr 2006 fiel die Durchführung des ersten internationalen Jugendcamps mit 33 teilnehmenden Nachwuchssportlern, das bis 2020 jährlich durchgeführt wurde.
Mit der konstituierenden Sitzung am 10.11.2006. wurde der Österreichische Verband der Skibergsteiger ASKIMO (Austrian Skimountaineering Organisation) mit Karl Posch als Präsidenten gegründet.

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Gründungssitzung ASKIMO 2006 _ Bild Karl Posch
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Das ASTC Powerteam 2006 _ Bild Josef Posch
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Dachstein Xtreme 2006 Andi Ringhofer _ Bild Herbert Raffalt

2007

Am 31.3.2007 wurde national Geschichte geschrieben: der „Dachstein Xtreme“ am wurde als erstes Weltcuprennen hierzulande abgehalten, hatte diese Ehre nochmals 2009. Erste Kontakte zur Österreichischen Bundessportorganisation BSO zur Aufnahme der Sportart wurden geknüpft und ein Aufnahmeansuchen gestellt.
Ebenfalls 2007 wurde eine Österreichische Lizenz für Skibergsteiger eingeführt, die eine preiswerte international gültige Wettkampf-Versicherung beinhaltete. Weit über 100 Lizenznehmer gab es in der Folge jährlich.

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Der ISMC Weltcup Dachstein Xtreme 2007 war wahrlich extrem _ Bild Hubert Hager
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ISMC Weltcup Dachstein Xtreme 2007 _ Bild Sportograf

Weil im DAV das Thema Wettkampf-Skibergsteigen immer größer wurde, etablierte sich eine langfristige und fruchtbare Zusammenarbeit, auch durch das Engagement von Neo-Sportleiter Matthias Keller. Die Jugendcamps wurden in der Folge immer gemeinsam ausgerichtet, Meisterschaften oftmals ebenso. Auch Lehrgänge für Streckenbau wurden gemeinsam abgehalten.

2008

Mit der Gründung der ISMF aus dem ISMC unter Präsident Lluis Lopez und Generalsekretär Josep Castellet am 27.2.2008 in Champery/SUI fing schließlich die moderne Zeit des Skibergsteigens an. Erklärtes Ziel war die Aufnahme in das Olympische Programm. Der ASKIMO als Vollmitglied der ISMF unterstützte dieses Vorgehen direkt und in enger Abstimmung mit dem DAV.  

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Die ersten Statuten der ISMF 2008 _ Bild skimo.org
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Eine turbulente Sitzung in Champery

Sportlich war 2008 das Gründungsjahr des Österreichischen Nationalkaders im Skibergsteigen, der am 13.1.2008 in Val d’Aran/Spanien sein Debüt gab. Alex Lugger – als „Playing Captain“ sportlicher Leiter und Rennläufer in einer Person zeigte mit Platz 12 in der Allgemeinen Klasse auf und Martin Bader mit Platz 4 in der Nachwuchsklasse lieferte ein Ergebnis knapp am Podium. Alex Fasser (+), Andi Fischbacher und Wolfgang Klocker komplettierten den Einsatz. Das Besondere: die Athleten der Nationalmannschaft hatten schon ab der Gründung die Möglichkeit, sich bei kleineren Rennen mit eigenen Sponsoren und Ausrüstung zu präsentieren, wir nannten das „Duales System“. Dieses System wurde bis 2014 beibehalten.

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Team beim Weltcup in Spanien _ Bild Alfred Ruff
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Der erste Nationalkader Skibergsteigen 2008

Der Austria Skitour Cup erreichte mit 10 Rennen seinen größten Umfang.
2008 war auch das Jahr, in dem wir ein weiteres Mal offiziell versuchten, in die Österreichische Bundessportorganisation BSO aufgenommen zu werden. Durch hinter den Kulissen stattfindendem sportpolitischem Störfeuer wurde diese Bewerbung von offizieller Seite gestoppt.
Die Anerkennung der Sportart im Österreichischen Sport war essentiell, um Maßnahmen rund ums Nationalteam, Jugendcamp und internationale Wettkämpfe durchführen zu können. 2009 erfolgte das nächste offizielle Aufnahmeansuchen an die BSO, das jedoch wieder abgelehnt wurde.
Mit dem DAV in Deutschland war die Zusammenarbeit mittlerweile sehr gut gediehen, sogar Anreisen zu Weltcups wurden so manches Mal ebenfalls gemeinsam durchgeführt.

2010

Der ASKIMO organisierte die Generalversammlung der ISMF in Salzburg 19.6.2010, der bislang einzige Termin, an dem diese wichtige internationale Veranstaltung in Österreich stattfand. 2010 wurde nach intensiven Gesprächen in alle Richtungen erneut ein Aufnahmeersuchen an die BSO gerichtet, das am 19.11.2010 zum bereits 4. Mal abgelehnt wurde….ohne Begründung, während die Sportart „Ultimate“ in derselben Sitzung reibungslos aufgenommen wurde. Die sportpolitischen Interventionen von außerhalb gegen den ASKIMO und das Skibergsteigen wurden immer offensichtlicher und greifbarer.
Sportlich war das Jahr erfolgreicher, die Krönung war zweifellos der Weltmeistertitel in der Jugendklasse Espoir, den Michaela Essl in Andorra holte.

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ISMF Generalversammlung in Salzburg 2010
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Gold für Michi Essl in der Espoir-Jugendklasse _ Bild Alfred Ruff

2011

Der Aufschwung des Skibergsteigens ging derweil ungebrochen weiter. 2011 war das Jahr mit den meisten Medienauftritten des Österreichischen Skibergsteigens. Die 18 Mio. Printkontakte und 782 Stunden TV wurden seither nie mehr erreicht.
Die Wahl von Armando Mariotta als neuem Präsidenten der ISMF wurde von ASKIMO und DAV aktiv unterstützt, weil durch ihn erstmals der Wunsch nach Teilnahme an Olympia praktische Auswirkung im Programm der ISMF hatte. Auch wurde die heutige Weltcup-Struktur damals erarbeitet. In dem Zusammenhang wurde auch erstmals ein „Shorttrack“-Format als Olympic Distance diskutiert.

2012

sollte eigentlich ein großes Jahr für das Österreichische Skibergsteigen werden. Schon 2008 hatten wir ein Ansuchen um die Austragung der WM im Skibergsteigen 2012 in Schladming und Ramsau gestellt, das von der ISMF positiv beurteilt wurde. Den anfänglich sehr positiven Vorbereitungen – ein Großevent nur ein Jahr vor der alpinen Ski WM 2013 – folgte 2009 die Ernüchterung. Intensive sportpolitische Interventionen von außerhalb zwangen das LOC in Schladming, der Generalversammlung in Bratislava im Juni des Jahres die WM abzusagen. 2012 wurde daraufhin keine WM angehalten, und in der Folge die Durchführung von Weltmeisterschaften auf ungerade Jahre gelegt.

Im September 2012 wurde erneut ein Ansuchen um Aufnahme in die BSO gestellt.

Sportorganisatorisch wurde 2012 analog zum DAV und in Zusammenarbeit mit diesem ein Stützpunktmodell aufgesetzt, dass den Aufbau von Nachwuchs über die Landesverbände sichern sollte.

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Die Bewerbung für die WM 2012 in Schladming

2013

wurde das laufende und 5. Aufnahmeansuchen in die BSO ruhend gestellt, weil keine Aussicht auf Erfolg gegeben war. Trotz Über-Erfüllung aller Kriterien stießen wir ständig an unsichtbare Grenzen, der riesige Aufwand für die Aufnahmeansuchen sollte nicht noch mehr zu Lasten der Sportler gehen. Strukturell wurde der ASKIMO um Vizepräsident Oliver Schneider ergänzt.

Ab 2013 bis 2024 präsentierte der ASKIMO auf einer jährlichen Pressekonferenz die aktuellen Zahlen der Skitourenmarktes, was wesentlich zur öffentlichen Information über die Sportart beigetragen hat.

Um die mediale Präsenz zu vergrößern, wurde ab 2013 zudem für Ausrüstungspartner des Nationalkaders ein Pool-System eingeführt.

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Die ASKIMO Sommergespräche und Pressekonferenzen waren regelmäßig bestens besucht _ Bild Mario Billich

2014

war das Jahr mit dem strukturellen Höhepunkt des Skibergsteigens im ASKIMO – trotz sehr schmalem Budget im 5-stelligen Bereich. Eine gute Vernetzung in der Österreichischen Sportpolitik und gute, treue Sponsoren ermöglichten aber trotzdem die rasante Entwicklung.

Mit der Nationalmannschaft ging es steil bergauf, die 12-köpfige Nationalmannschaft erreichte 13 Top-10 Plätze in 5 Weltcuprennen sowie 2 Stockerlplätze und 9 Top-10 Platzierungen in der Europameisterschaft.
2.487 Sportler (davon 363 weiblich) nahmen an 40 registrierten offiziellen Rennen in Österreich teil.
In 57 Mitgliedsvereinen hatten wir 1.462 einzeln registrierte Mitglieder, gerechnet über die Vereine gar 6.170.
12,8 Mio Printkontakte, 298 Stunden TV und 976.000 Pageviews auf www.skimo.at waren die beachtliche Medienpräsenz.
Organisatorisch waren nach vielen Jahren langwierige Gespräche mit dem ÖSV so weit gediehen, dass eine Übernahme der Verbands-Agenden des Skibergsteigens vom ASKIMO auf den ÖSV ausverhandelt werden konnte und in der Generalversammlung vom 19.12.2014 offiziell beschlossen wurde. 

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Die letzte Nationalkader Skibergsteigen im ASKIMO _ Bild Karl Posch
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ASKIMO Präsidium 2014 Beschlussfassung ÖSV Integration _ Bild David Schäffler

Olympisch hat sich 2014 mit der provisorischen Anerkennung der Sportart nach vielen Jahren des Bemühens endlich ein wichtiger Schritt getan.

2015

wurde der bestehende Nationalkader Skibergsteigen 12-köpfig samt Sponsoren unter den ÖSV gestellt. Am 12.6.2015 ging mit der Mitgliedschaft in der ISMF offiziell die Verbandsagenda an den ÖSV über.

Auf Ersuchen des ÖSV wurde die Marke „ASKIMO“ aus der Öffentlichkeit genommen. Mit „SKIMO Austria“ begann eine neue Ära in der Präsentation, auch der „Austria Skitour Cup“ wurde umbenannt in „SKIMO Alpencup“.

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Der erste Skibergsteiger Nationalkader im ÖSV _ Bild Willi Seebacher

2016

Bis 2016 wurde die Sportart-Entwicklung des Skibergsteigens in Österreich partnerschaftlich zu den Aktivitäten rund um die Nationalmannschaft im ÖSV durchgeführt. Die Übergabe der Verbandsagenden an den ÖSV wurde parallel fortgesetzt, es folgten auch die Landesorganisationen.
Mit 12 Top5 Platzierungen und 5 Stockerlplätzen im Weltcup war die 2016 bis dahin erfolgreichste Saison für das Österreichische Nationalkader Skibergsteigen.
Die Zusammenarbeit zwischen SKIMO Austria und ÖSV wurde nach der Saison 2016 reduziert, personell wurden die beiden Organisationen getrennt. Die seit 2007 kaufenden SKIMO Austria Athletenlizenz samt Versicherung wurde aufgelöst.

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ÖSV Skibergsteiger-Referatstagung Mai 2016

2017

Ab 2017 haben wir uns im Rahmen der Sportart-Entwicklung intensiv damit beschäftigt, die Rennstrukturen und Nachwuchsarbeit in Österreich und Deutschland zu verbessern. Dazu gehörte auch das Vorhaben, wieder ISMF Weltcuprennen in den deutschsprachigen Raum zu bringen. Die Verhandlungen mit ISMF und INFRONT resultierten in Zusammenarbeit mit dem DAV unter dem neuen Wettkampfleiter Hermann Gruber 2018 in einem 6-jährigen Rahmenvertrag. Von diesem wurden letztlich aber nur die Jahre 2019 (Erztrophy), 2020 (Jennerstier) und 2021 (Marmotta Trophy) realisiert, weil sich die Ausrichtung der Weltcups sukzessive in Richtung Kurzstrecke und Exklusivität weiterentwickelte.

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Die Deutsch-Österreichische Delegation beim ISMF Forum in Mailand

2018

kam mit der Nicht-Aufnahme der Sportart Skibergsteigen bei den Winterspielen in China ein ziemlicher Schock daher.

2019

wurde unter LOC Präsident Johann Pichler ein ISMF Weltcup im Rahmen der Erztrophy in Bischofshofen mit einem Sprintbewerb (auf der Paul-Ausserleitner-Schanze!), Verticalbewerb und einem Individualbewerb durchgeführt.

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ISMF Weltcup Bischofshofen 2019 _ Bild Philipp Reiter

2020

konnte – knapp vor Ausbruch der Pandemie – erfolgreich ein Weltcupbewerb im Rahmen des Jennerstiers unter LOC Präsident Richard Lenz mit Sprint-, Vertical- und Individualbewerb  durchgeführt werden.
Das Skibergsteigen hatte 2020 den ersten olympischen Auftritt: bei der Jugendolympiade wurden erstmals Punkte für unseren Sport vergeben.
2020 wurde mit 17 Teilnehmern zum letzten Mal das SKIMO Austria Jugendcamp durchgeführt.

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ISMF Weltcup 2020 Berchtesgaden _ Bild Roland Hold

2021

folgte schließlich ein ISMF Weltcuprennen beim Südtiroler Ableger des Skimo Alpencups, der Marmotta-Trophy im Martelltal unter Georg Altstätter und Egon Eberhöfer. Sieger in der U20 Klasse damals war übrigens Paul Verbnjak.
2021 wurde unsere jährliche Skibergsteiger-Pressekonferenz erstmals live im ORF übertragen.
Und das wichtigste: Skibergsteigen wurde offiziell ins Olympische Programm aufgenommen, es wurde bekannt gegeben, dass es 2026 in Mailand/Cortina so weit ist.

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ISMF Weltcup 2021 Martelltal _ Bild Maurizio Torri

Danke, Danke, Danke!

Ein Dank gilt allen Funktionären, die im Laufe der Jahre für das Skibergsteigen gekämpft haben. Ob im Askimo und seinen Landesorganisationen oder im DAV, viele Menschen arbeiteten bereitwillig in Gremien, Trainingsgruppen und bei Sitzungen und brachten ihr Know-How ein. Eng abgestimmt und verwoben mit den Sportlern des Nationalkaders wurde vielfach Neuland betreten und Geschichte geschrieben. Sportler und Kadermitglieder, die schon vor Jahren ausgeschieden sind, waren die Wegbereiter für die heutige Olympische Chance. Viele werden diese Woche vor dem Fernseher sitzen und die Daumen drücken für die Rennen, die sie nicht mehr laufen können, die aber immer die Vision waren.

Der SKIMO Alpencup war während all der Zeit das Rückgrat der Sportstruktur in Österreich, unsere Webseite www.skimo.at zuverlässige Informationsquelle rund ums Skibergsteigen. Partnerschaften mit namhaften Sponsoren wie ADIDAS, LENZING, ERDINGER, BERGZEIT, SONNLEITNER u.v.m und Organisationen wie z.B. skimo.org und SkimoStats zeugen von der guten Vernetzung. Im Laufe der Jahre haben viele Top-Veranstalter gemeinsam im SKIMO Alpencup nicht weniger als 114 Rennen auf allerhöchstem Qualitätsniveau abgehalten, darunter 5 reguläre ISMF Weltcups, mehrere Jugendweltcups sowie homologierte Rennen und unzählige Österreichische, Deutsche und Italienische Meisterschaften. Wir wollen DANKE sagen an all die Veranstalter für den Willen, das Skibergsteigen voranzutreiben, Danke für die unzähligen freiwilligen Stunden und Danke für die Bereitstellung des Rahmens, in dem sich die Sportler entwickeln können….denn um die geht’s letzten Endes.

Das Team von SKIMO Austria ist für die Aufgaben um die Sportart-Entwicklung in all den Jahren nicht nur fleißig, sondern auch mit viel Expertise und Engagement zu Gange gewesen. Achtung und Wertschätzung war dabei immer ebenso wichtig wie der „Zug zum Tor“. Es ist schön zu sehen, dass Mitarbeiter und Ex-Mitarbeiter auch freundschaftlich verbunden sind, das Skibergsteigen ist die einende Kraft. Das gemeinsame Ziel, unsere Sportart zu Olympischen Ehren zu bringen, wurde im Laufe der von vielen mitgetragen. Anna Spielbüchler, Simone Binder, Bettina Nussbaumer, Julia Auer, Manuela Seethaler, Anna-Maria Wieser, Sabrina Rippl, Philipp Gratzer, Anderl Hartmann, Roland Hold, Christian Gamsjäger, Fred Ruff, Willi Seebacher, Andreas Renner, Nils Lang, Philipp Reiter……viele Namen, die da in den Sinn kommen und die von Messebesuchen über Athletenlizenzen und Teameinkleidung bis zu Fotografie und Pressearbeit unzählige Stunden in den Sport Skibergsteigen investiert haben. DANKE an alle, die immer an das Skibergsteigen geglaubt haben und die Reise mitgestaltet haben (auch an die, die ich in der obigen Aufzählung nicht drin habe).

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Das SKIMO Austria Team 2019

Ein zufriedenes Resümee

Johanna Hiemer und Paul Verbnjak sind für uns nicht nur die Sportler, die bei Olympia für Österreich ihr Bestes geben. SKIMO Austria drückt auch ganz fest die Daumen, weil die beiden über die Olympische Startlinie gehen, die seit 2001 der ferne Traum und die Vison von so vielen Mitstreitern und enthusiastischen Unterstützern war. Mit dem Start der beiden hat die Geschichte sozusagen ihr Finale gefunden und es werden auch in der SKIMO Austria Redaktion die Sektkorken knallen. Und wenn vielleicht eine Medaille dabei rauskommt, dann ist das eine willkommene Draufgabe.

Das Ziel war die Startlinie….alles Gute beim Überschreiten derselben, Johanna und Paul!

Text: Karl Posch

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