Bericht vom ISMF Forum in Cervinia

Wie jedes Jahr hatte die ISMF zu Winterbeginn zum obligatorischen Forum geladen, dieses Mal in Kombination mit dem jährlichen Schiedsrichter-Update in Cervinia im Aosta-Tal.
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In erster Linie ging es für die 4-köpfige Deutsch/Österreichische Delegation unter den rund 50 Teilnehmern um den SKIMO Weltcup in Berchtesgaden am 8. und 9.2.2019, der in mehreren Workshops im Detail durchgegangen wurde. Aber auch das 13. Int. Jugendcamp in Obertauern, die Winter World Masters Games, die YOG und die neue Struktur der ISMF wurden in den vielen Sitzungen während dreier Tage durchgearbeitet.

Das wichtigste vom Jennerstier gleich vorweg: das GO ist da, sowohl der aktuelle Streckenplan, die Evakuierungspläne, Personalstrukturen und Medien- und Zeittabellen wurden abgenommen und für gut befunden.
Hermann Gruber vom DAV München, Jörg Fegg und Christian Schieder vom DAV Berchtesgaden sowie Karl Posch von SKIMO Austria konnten mit dem Jennerstier Konzept überzeugen. Was in den letzten Monaten an Struktur entstanden ist, wurde kompakt vorgestellt. Die Chefitäten von INFRONT und ISMF waren ebenso in die stundenlangen Diskussionen involviert wie die 4 Schiedsrichter Regula Meier (SUI), Zuzana Rychlikova (SVK), Stefano Mottini und Carlo de Vettori (ITA), die die ISMF Rennen im Februar in Berchtesgaden beurteilen werden.
Überaus positiv ist zu bemerken, dass das Weltcuprennen Jennerstier aller Voraussicht nach CO² neutral durchgeführt werden wird; die dahingehend großen Bemühungen der ISMF Sustainability Commission und der DAV Umweltabteilung machen sich bezahlt.

Die Gespräche mit den anderen Weltcup-Veranstaltern brachten interessante News: so überlegt der Weltcup-Fixpunkt Andorra soeben die Bewerbung für die WM 2021, und der 3-Jahres-Vertrag mit China läuft nach der kommenden Saison aus.

Interessante Informationen gab Oriol Montero über technische Änderungen, die am Horizont des Reglements erscheinen. Spannend die neue Regelung, wonach ein Sportler nach einem Skiverlust diese wieder anziehen muss – die Österreichische Damenweltmeisterin 2019 hätte damit den Titel nicht gewonnen – und der weitaus größte Aufreger, wonach ab der Saison 2021/22 nun die lange angekündigten Skistopper verbindlich kommen werden.

Nicht zuletzt gab es an zwei Tagen auch praktische Sessions auf Schnee, der in Cervinia gerade sehr üppig vertreten ist. Eine Einführung für die Streckenchefs der Weltcuprennen und ein Auffrischungstag für Schiedsrichter fanden jeweils in dichtem Schneetreiben statt, das Matterhorn bleib leider während der ganzen Zeit unsichtbar.

Für das Jennerstier-Team war das Forum ein wichtiger Benchmark, nun geht es mit riesigen Schritten in Richtung Durchführung. Jipiii!

Fotos: Jörg Fegg & Christian Schieder

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