Das war die Fischer Transalp 2019 – Ein Abenteuer mit Überraschungen

Am 07. April endete die neunte Auflage der Fischer Transalp. Insgesamt acht auserwählte Teilnehmer aus aller Welt machten sich gemeinsam mit Bergführern und dem Fischer Team auf den Weg, um die Alpen von Livigno, Italien, ausgehend zu überqueren. Das Ziel der diesjährigen Route lautete: Innsbruck, Österreich.
(c) Fischer Sports GmbH
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Pläne sind da, um geändert zu werden

Bereits im vergangenen Herbst wurde die Routenführung der Fischer Transalp 2019 sorgfältig geplant – was man allerdings in keinen Plan einbauen kann, ist das Wetter. Trotz der nicht sehr rosigen Wetteraussichten startet die Crew voller Elan in die ersten Etappen und überwand rasch die langen Distanzen zur Ortschaft Cierfs, von wo aus es am zweiten Tag auf die Sesvenna Hütte ging.

Hier Impressionen von Tag 1:

 

Auf der Sesvenna Hütte angekommen zeigte sich die Bergwelt von ihrer tückischsten Seite: Schneefall, starker Wind und kaum Sicht erwarteten die Crew am dritten Tag. Da dieses Szenario bereits aus dem Vorjahr gut bekannt ist hieß es Kurzerhand: Planänderung. Das Alternativziel für Tag drei war nun der Watles (2.557m), der bei widrigsten Wetterbedingungen erklommen wurde.

Hier ein paar Ausschnitte von Tag drei:

Begegnung mit einem Schneebrett

50cm Neuschnee und eine sonnige Wetterprognose versprachen vermeintlich perfekte Tourenbedingungen am vierten Tag der Fischer Transalp. Gemeinsam mit einem ganz besonderen Gast, der Profibergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner, ging es auf den Griankopf (2.896m), von wo aus endlich das grandiose Bergpanorama, das in den Vortagen noch in dichte Wolken gehüllt war, genossen werden konnte. Trotz großer Vorsicht löste sich bei der Abfahrt ein Schneebrett, bei dem glücklicherweise niemand verletzt wurde. Die Gruppe kam mit einem Schrecken davon und beschloss im Tal angekommen, den nächsten Tag für ein umfangreiches LVS Training zu nutzen, um in Zukunft in solchen Situationen schnell und richtig reagieren zu können.

Ende gut, alles gut!

Zumindest die letzte Etappe sollte dann noch nach Plan verlaufen und so ging es bei strahlendem Sonnenschein und Frühlingstemperaturen auf den Winnebacher Weißkogel (3.182m), wo der wohl eindrucksvollste Rundblick der Fischer Transalp 2019 auf ihre Teilnehmer wartete. Ein perfekter Abschluss nach einer turbulenten Woche! Gemeinsam mit Gleichgesinnten konnten auch in diesem Jahr alle Herausforderungen, die diese Tour mit sich brachte, gemeistert werden.


Mit unvergesslichen Erinnerungen im Gepäck und einem breiten Grinsen machen sich die Teilnehmer auf ihren Weg nach Hause.

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Paul Norheim (NOR), Thomas Herdieckerhoff (GER), Rahel Bertuzzi (SUI), Flavio Alberti (ITA), Lisa-Marie Reiter (AUT), Matthew Williams (USA), Anastasia Mikhina (RUS) und Franck Mazas (FRA)

Eine ausführliche Berichterstattung der Transalp 2019 gibt es unter: https://www.fischersports.com/at_de/transalptour2019

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