WC Boi Taüll (ESP): Augen auf Mailand–Cortina – Frankreich sendet ein starkes Signal
Heute erwachte die Strecke bei strahlendem Sonnenschein und perfekten Bedingungen zum Leben. Alle rechneten mit einem starken Rennen, denn es war der letzte Test der Mixed Relay vor Mailand–Cortina sowie das zweite Mixed-Relay-Rennen der Saison. Das machte es besonders interessant, da in Solitude einige der Top-Athlet:innen nicht an den Start gegangen waren und sich für alle anderen die Gelegenheit bot, ihre Leistung und Form zu messen.
Die Strecke war perfekt präpariert. Sie begann mit dem ersten Anstieg, der zwei anspruchsvolle Passagen beinhaltete, gefolgt von einem Skiabschnitt hinauf zur ersten Plattform. Der zweite Anstieg führte im Zickzack über eine Spur mit frischem Neuschnee. Die kalten Bedingungen machten diesen Teil sehr technisch und erforderten ein sauberes Anlegen von Skiern und Stöcken, um einen guten Vortrieb zu gewährleisten. Dieser Laufabschnitt war steiler als am Vortag und zwang die Athlet:innen, hart zu arbeiten und gleichzeitig Kräfte für die finale Abfahrt zu sparen.
Die letzte Abfahrt beinhaltete einige Kurven sowie eine holprige Passage und erhöhte den Schwierigkeitsgrad zusätzlich. Die Ziellinie wurde nach einem etwa 15-minütigen Ski-Anstieg erreicht, sodass Ausdauer bis zum Schluss ein entscheidender Faktor war.
Mixed-Relay-Rennen
Das Rennen begann in extrem hohem Tempo, wobei Emily Harrop bereits in den ersten Metern ein starkes Tempo vorgab. Am ersten Anstieg konnte sie sich schnell absetzen, während sich dahinter ein intensiver Kampf um die Plätze zwei, drei und vier entwickelte.
Spanien befand sich in der Verfolgergruppe und lag beim Erreichen der ersten Übergabe im hinteren Teil des Feldes. Anschließend übernahm Oriol Cardona für Spanien und zeigte eine herausragende Leistung: Sowohl am ersten als auch am zweiten Anstieg schloss er zu allen Hauptkonkurrenten auf. Mit seinem starken Abschnitt brachte er Spanien zurück ins Rennen und übergab an Ana Alonso auf dem zweiten Platz.
Dahinter machten die Teams aus der Schweiz und aus Österreich viel Druck und überholten das spanische Team zwischenzeitlich, doch alle drei Mannschaften blieben eng beisammen. An der Spitze kontrollierte das französische Team das Rennen und führte ohne größere Schwierigkeiten.
Auch die letzte Übergabe verlief nach einem ähnlichen Muster. Oriol zeigte erneut einen sehr starken Abschnitt, holte Konkurrenten ein und sicherte nach den Laufpassagen die Führungsposition. Der entscheidende Kampf um die verbleibenden Podestplätze entbrannte anschließend zwischen der Schweiz und Österreich.
Am Ende sicherte sich Frankreich den Sieg, gefolgt von Spanien auf Platz zwei und der Schweiz auf Rang drei. Das Team zeigte eine insgesamt hervorragende Leistung und bestätigte, dass es bereit ist, bei den Olympischen Spielen Mailand–Cortina ein äußerst konkurrenzfähiges Rennen zu liefern.
Endergebnisse – Mixed Relay (Finale A)
- Frankreich (FRA) – Emily Harrop / Thibault Anselmet
Zeit: 27:47,5 - Spanien (ESP) – Ana Alonso Rodríguez / Oriol Cardona Coll
Zeit: 28:04,4 (+16,9) - Schweiz (SUI) – Marianne Fatton / Jon Kistler
Zeit: 28:17,4 (+29,9) - Österreich (AUT) – Johanna Hiemer / Paul Verbnjak
Zeit: 28:21,9 (+34,4) - Italien (ITA) – Alba De Silvestro / Michele Boscacci
Zeit: 28:42,1 (+54,6)
Der Februar hat bereits begonnen.
In den kommenden zwei Wochen stehen die ersten beiden Jugend-Weltcups in Deutschland und Norwegen auf dem Programm – ein wichtiger Auftakt vor den großen Momenten für die ISMF, den Skibergsport und die Athleten auf dem Weg zu den Olympischen Spielen.
Bildergalerie der ISMF

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