Olympischer Vorschlag für French Alps 2030 markiert wichtigen Meilenstein für den Skibergsport

Der Internationale Skibergsteiger Verband (ISMF) begrüßt die Ankündigung, dass Skibergsteigen für die Aufnahme in das Programm der Olympischen Winterspiele French Alps 2030 vorgeschlagen wurde. Das erweiterte Wettkampfprogramm soll auch den Individualbewerb umfassen.

Nach dem vorgeschlagenen Programm würde Skibergsteigen mit fünf Medaillenentscheidungen zu den Olympischen Winterspielen zurückkehren:

  • Individual Herren
  • Individual Damen
  • Sprint Herren
  • Sprint Damen
  • Mixed Relay
sujet frankreich 2030
sujet frankreich 2030

Die Ankündigung stellt den nächsten Schritt in der olympischen Entwicklung des Skibergsteigens dar, nachdem die Sportart bei den Olympischen Winterspielen Milano Cortina 2026 ihr Debüt gefeiert hat. Dort traten 36 Athletinnen und Athleten in den Disziplinen Sprint Herren, Sprint Damen und Mixed Relay an.

Die vorgeschlagene Aufnahme des Individualbewerbs ist die wichtigste Neuerung für French Alps 2030. Dadurch würden Ausdauer, technisch anspruchsvolles Gelände und eine vollständigere sowie authentischere Darstellung des Skibergsteigens Teil des olympischen Programms werden – ergänzend zur Schnelligkeit des Sprints und der Teamdynamik der Mixed Relay.

Gemeinsam würde das vorgeschlagene Programm ein umfassenderes Bild des Skibergsteigens vermitteln – von explosiver Geschwindigkeit bis hin zum kompletten Bergrennen.

Die Wettbewerbe im Skibergsteigen sollen voraussichtlich in der Region Briançonnais stattfinden. Der endgültige Austragungsort muss jedoch noch bestätigt werden.

Stimmen zur Bewerbung

ISMF-Präsidentin Regula Meier sagte:

„Dies ist ein bedeutender Meilenstein für das Skibergsteigen. Milano Cortina 2026 hat gezeigt, dass unser Sport ins Programm der Olympischen Winterspiele gehört, und hat ihm jene Sichtbarkeit verschafft, auf die unsere Gemeinschaft seit vielen Jahren hingearbeitet hat.“

„Ich möchte die konstruktive Zusammenarbeit mit der FFME, French Alps 2030 und dem IOC während dieses Prozesses würdigen. Der Vorschlag spiegelt das gemeinsame Bestreben wider, ein Programm zu entwickeln, das für den Sport bedeutsam, für die Durchführung der Spiele realistisch und mit der Vision von French Alps 2030 vereinbar ist.“

„Skibergsteigen bringt eine besondere Form des Wintersports in das olympische Programm – eine Disziplin, die perfekt zur Identität und zu den Ambitionen von French Alps 2030 passt. Für die ISMF ist dieser Vorschlag ein wichtiger Schritt zur langfristigen Verankerung unseres Sports im olympischen Programm und zur nachhaltigen Weiterentwicklung der Sportart.“

ISMF-Generaldirektor Ramone Cooper erklärte:

„Die vorgeschlagene Aufnahme des Individualbewerbs ist die entscheidende Weiterentwicklung für French Alps 2030. Sie ermöglicht es, über die kompakten Formate von Milano Cortina 2026 hinauszugehen und mehr von jener Ausdauer, dem technischen Gelände und den taktischen Entscheidungen im Gebirge zu zeigen, die das Skibergsteigen ausmachen. Unser Ziel war es, einen Vorschlag zu unterstützen, der sowohl für die Athletinnen und Athleten glaubwürdig als auch für die Organisation der Spiele praktikabel ist.“

ISMF-Generalsekretär Jordi Canals sagte:

„Dieser Vorschlag ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen der ISMF, der FFME, French Alps 2030 und dem IOC. Er verfolgt ein gemeinsames Ziel: auf dem erfolgreichen olympischen Debüt des Skibergsteigens aufzubauen und ein Programm zu schaffen, das die Stellung des Sports bei den Olympischen Winterspielen weiter stärkt.“

Die französische Olympiasiegerin und Silbermedaillengewinnerin Emily Harrop erklärte:

„Milano Cortina 2026 war bereits ein riesiger Moment für unseren Sport. Sich nun Skibergsteigen bei French Alps 2030 vorstellen zu können, ist etwas ganz Besonderes. Für französische Athletinnen und Athleten wäre es kaum in Worte zu fassen, Olympische Winterspiele im eigenen Land bestreiten zu dürfen.“

„Skibergsteigen ist ein Teil unserer Bergkultur in Frankreich. French Alps 2030 wäre eine großartige Gelegenheit, diese Kultur mit noch mehr Menschen zu teilen und jungen Sportlerinnen und Sportlern zu zeigen, dass dieser Sport sie bis an die Weltspitze führen kann.“

Die ISMF wird auch in den nächsten Phasen des Prozesses eng mit French Alps 2030, der FFME, dem IOC und allen relevanten Partnern zusammenarbeiten.

Eine endgültige Entscheidung über die Aufnahme zusätzlicher Sportarten wird bei der IOC-Session am 24. und 25. Juni 2026 erwartet.

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