Skibergsteigen offiziell für die Olympischen Winterspiele Französische Alpen 2030 bestätigt
Der Internationale Skibergsteigerverband (ISMF) begrüßt die am 25.6.2026 getroffene Entscheidung der IOC-Session, Skibergsteigen offiziell in das Programm der Olympischen Winterspiele Französische Alpen 2030 aufzunehmen.
Diese Entscheidung der IOC-Session folgt einer Empfehlung des Exekutivrats des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), die auf einem Vorschlag des Organisationskomitees der Französischen Alpen 2030 (OCOG) basiert und von der IOC-Arbeitsgruppe für das Olympische Programm (OPWG) geprüft wurde.
Nach seinem erfolgreichen olympischen Debüt bei den Olympischen Winterspielen Mailand-Cortina 2026 wird Skibergsteigen mit fünf Medaillenentscheidungen in den Disziplinen Sprint, Einzelrennen (Individual) und Mixed-Staffel zu den Spielen zurückkehren.
Die Zustimmung der IOC-Mitglieder stellt einen weiteren historischen Meilenstein für die Sportart dar und bestätigt den festen Platz des Skibergsteigens innerhalb der Olympischen Bewegung.

Vor der Abstimmung wandte sich Emily Harrop mit einer bewegenden Rede an die IOC-Mitglieder. Darin sprach sie über die Werte des Skibergsteigens und darüber, was die olympische Aufnahme für die Sportart und ihre Athletinnen und Athleten bedeutet. Ihr Beitrag spiegelte die Leidenschaft und das Engagement der gesamten Skibergsteiger-Gemeinschaft wider.
ISMF-Präsidentin Regula Meier erklärte:
„Die heutige Entscheidung ist ein stolzer Moment für alle, die am Skibergsteigen beteiligt sind. Dass unsere Sportart für die Olympischen Winterspiele Französische Alpen 2030 bestätigt wurde – mit fünf Medaillenentscheidungen in den Disziplinen Sprint, Einzelrennen und Mixed-Staffel – ist ein bedeutender Meilenstein für unsere gesamte Gemeinschaft.
Im Namen der ISMF möchte ich den IOC-Mitgliedern herzlich für ihre Unterstützung danken sowie dem Organisationskomitee der Französischen Alpen 2030 für das Vertrauen in unsere Sportart und ihre Zukunft innerhalb der Olympischen Bewegung. Besonders danken möchte ich Präsident Edgar Grospiron, CEO Vincent Roberti und Sportdirektorin Mathilde Meurisse für die hervorragende Zusammenarbeit während des gesamten Prozesses.
Die Rede von Emily Harrop war für mich besonders bewegend, da sie die Stimme all unserer Athletinnen und Athleten zu den IOC-Mitgliedern getragen hat. Ebenso möchte ich das Engagement und die Unterstützung aller unserer nationalen Mitgliedsverbände würdigen, insbesondere des Französischen Bergsteiger- und Kletterverbands (FFME).
Mein aufrichtiger Dank gilt außerdem Karl Stoss, dem Vorsitzenden der IOC-Arbeitsgruppe für das Olympische Programm, sowie der Sportabteilung des IOC für ihre Begleitung und ihr Engagement während des gesamten Verfahrens. Alle Partner haben eng zusammengearbeitet, um ein Programm zu entwickeln, das die Identität des Skibergsteigens widerspiegelt und gleichzeitig den Anforderungen und der Vision der Französischen Alpen 2030 entspricht.
Dies ist ein gemeinsamer Erfolg, und ich danke unseren Athletinnen und Athleten, unseren nationalen Mitgliedsverbänden, dem ISMF-Rat, den Offiziellen, den Freiwilligen und allen, die zu diesem Weg beigetragen haben. Nun freuen wir uns darauf, gemeinsam mit unseren Partnern einen herausragenden olympischen Wettbewerb im Jahr 2030 zu gestalten.“
Dieese Entscheidung ist nicht nur eine Anerkennung des anhaltenden Wachstums der Sportart, sondern auch der Hingabe aller Beteiligten, die ihren olympischen Weg unterstützt haben. Die ISMF spricht zudem dem Organisationskomitee von Mailand-Cortina 2026 ihren aufrichtigen Dank für die Unterstützung beim erfolgreichen olympischen Debüt aus.
Die ISMF gratuliert der gesamten Skibergsteiger-Gemeinschaft zu diesem historischen Erfolg und freut sich darauf, auf diesem Schwung aufzubauen, während die Vorbereitungen für die Olympischen Winterspiele Französische Alpen 2030 beginnen.
Text und Bilder: ISMF

