Jennerstier Vertical 7.2.2026 – das Rennwochenende nimmt Schwung auf

Der Jennerstier hat sich in den 19 Jahren seines Bestehens immer weiterentwickelt. Das Mega-Rennwochenende in Berchtesgaden hat nach dem Sprint am Donnerstag mit dem heutigen Vertical weiteren Schwung aufgenommen. Vor den üblichen offenen Klassen startete ein Jugendweltcup, der junge Sportler zwischen 16 und 20 Jahren aus 22 Nationen auf den Jenner brachte.

Die Bedingungen hätten unter den aktuellen Umständen kaum besser sein können. Die kalte Witterung der letzten Wochen hatte den Boden am Jenner tief gefroren, so konnte die dünne Schneedecke erhalten werden und sogar der nächtliche Regen der Rennstrecke nichts anhaben. Pünktlich zum ersten Rennstart um 10:20 war dann auch die letzte Regenwolke weg und die Athleten stürmten in Wellen bergwärts.

Der ISMF Jugendweltcup hatte Vorrang gegenüber den offenen Klassen, die beiden Klassen U20 und U18 wurden daher zuerst gestartet. Die U20 Herren starteten bei der Mittelstation, alle anderen Klassen etwas höher beim Mitterkaser.

In den U18 Klassen konnten sich heimische Sportler leider nicht auf Stockerl hieven, die Siegergruppe sah wie folgt aus:

Herren U18

  • 1. Paul Sulpice (FRA) 20:18 Minuten
  • 2. Laurin Lingenhag (SUI) 20:37 Minuten
  • 3. Matteo Blangero (ITA) 20:44 Minuten

Damen U18

  • 1. Giorgia Pollini (ITA) 25:04 Minuten
  • 2. Teresa Schivalocchi (ITA) 25:06 Minuten
  • 3. Mathilde Gilet (FRA) 25:59 Minuten

In den U20 Klassen holten sich Sportler des Deutschen Nationalteams die 2. Plätze, sehr zur Freude des anwesenden Sportlichen Leiters Hermann Gruber.

Herren U20

  • 1. Luca Curioni (ITA) 26:35 Minuten
  • 2. Silas Walter (GER) 26:48 Minuten
  • 3. Lorenzo Milesi (ITA) 27:04 Minuten.

Damen U20

  • 1. Silvia Boscacci (ITA) 24:08 Minuten
  • 2. Helena Euringer (GER) 24:33 Minuten
  • 3. Klara Velepec (SLO)

Im Anschluss an die Zukunftshoffnungen des internationalen Skibergsteigens folgten die Offenen Klassen. Hier war es vor dem Start ein besonderer Herr, der für Aufregung sorgte: Lokalmatador und Ex-Profi-Radfahrer Toni Palzer startete bei seinem 2. Verticalrennen seit vielen Jahren….spannend, wie er sich gegen die starke Konkurrenz behaupten können würde.

Es war dann tatsächlich ein enges Rennen, dass sich die Skibergsteiger lieferten. Toni wurde vor allem von Österreichischen Nationalteamathleten gejagt. Gegen Ende relativ knapp konnte sich der Bayer aber vor jubelndem heimischem Publikum in 24:41 Minuten durchsetzen. Auf den Fersen folgte ihm Christof Hohenwarter (AUT), er finishte in 24:58 Minuten auf Platz 2, Rang 3 ging an Klemen Spanring (SLO) in 25:15 Minuten.
Schnellster Master war Christian Hoffmann (AUT) in 25:37 Minuten.

Bei den Damen ging es weniger knapp her. Luisa Paller (GER) siegte überlegen in 33:39 Minuten und tritt damit in die großen Fußstapfen ihrer großen Schwester Tatjana, die in 2 Wochen bei Olympia startet. 2. Wurde Annika Seefeld (GER) in 35:51 Minuten, die Österreichische Ehre rettete Teresa Feix auf Platz 3 in 36:15 Minuten.
Beste Masters-Sportlerin wurde Michaela Voithofer in 38:10 Minuten.

Das gelungene Vertical am Jenner war der Vorgeschmack auf den Höhepunkt des Wochenendes, dem klassischen Individualrennen, das mit Starts zwischen 10:30 und 11:45 „echtes“ Skibergsteigen in alpiner Umgebung bietet.

Erste Bildergalerie vom heutigen Rennen

Top News

7. Februar 2026

Jennerstier Vertical 7.2.2026 – das Rennwochenende nimmt Schwung auf

Der Jennerstier hat sich in den 19 Jahren seines Bestehens immer ... Mehr erfahren
4. Februar 2026

Vorbericht: 3. Hohe Ranach Vertical – Samstag, 07.02.2026

Am Samstag, den 07. Februar 2026, steht im Murtal wieder ein Winterhighlight ... Mehr erfahren