Starter Weisskopf Schnellster bei „TYROLIA Tour“-Lauf

TYROLIA TOUR H 2000_Bernsteiner und Weisskopf_Bild EXPA-Michael Gruber
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Heute wurde der 3. Tag des „Austria Skitourenfestivals“ mit dem sportlichen Bewerb „TYROLIA TOUR H 2000“-Lauf begonnen. Dort, wo in genau zwei Wochen die alpinen Weltcupläuferinnen beim Riesentorlauf und Slalom hinunter müssen, ging es für die rund 100 StarterInnen heute den Hochstein hoch. Die schnellste Zeit hatte der Osttiroler Weltcupstarter Martin Weisskopf.

Der „TYROLIA TOUR H 2000“-Lauf war heute eines der ersten Rennen im offiziellen ASKIMO-Kalender. Der Bewerb lief auch unter dem Titel „Alfred Thenius“-Gedenkrennen und sollte an eine der größten Ikonen Osttirols erinnern. Thenius war maßgeblich an vielen infrastrukturellen Projekten rund um die Themen Skisport, Wandern, Radsport beteiligt. 350 Höhenmeter von der Talstation Hochstein mussten die Skitourenläufer bis zum Wasserspeicher oberhalb der Moosalm absolvieren. Danach folgte die kurze, aber rasante Abfahrt ins Ziel bei der Moosalm.

Die schnellste Zeit legte der 23-jährige Martin Weisskopf aus Prägraten hin. „Die Weltcuppiste war extrem steil und pickelhart. Das Rennen war kurz aber verdammt intensiv“, sagte der letztjährige Gesamtfünfte im Weltcup. Weisskopf ist auch Mitglied des österreichischen Nationalteams und konzentriert sich seit dieser Saison ausschließlich auf internationale Wettkämpfe. „Ich habe mich dazu entschieden, den Beruf beiseite zu legen und mich voll auf diesen Sport zu konzentrieren.“ Seine Zeit betrug 18:34 Minuten. Schnellste Dame wurde die Pinzgauerin Heidi Bernsteiner mit einer Zeit von 25:17 Minuten. Bei der Siegerehrung am Abend werden auch die Mittelwert-Sieger geehrt.

 

Text: Martin Rosenender

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