{"id":81823,"date":"2014-01-08T21:37:09","date_gmt":"2014-01-08T19:37:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.skimo.at\/skibergsteigen\/?p=81823"},"modified":"2014-01-16T17:59:59","modified_gmt":"2014-01-16T15:59:59","slug":"drum-pruefe-wer-sich-bindet-bindungs-neuigkeiten-am-markt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.skimo.at\/skibergsteigen\/81823\/drum-pruefe-wer-sich-bindet-bindungs-neuigkeiten-am-markt\/","title":{"rendered":"Drum pr\u00fcfe, wer sich bindet\u2026.Bindungs-Neuheiten am Markt"},"content":{"rendered":"<p>Die Gewinne des Tourenskiverkaufs der letzten Jahre d\u00fcrften auch die Entwicklungsbudgets aufgef\u00fcllt haben. Anders ist es nicht zu erkl\u00e4ren, dass heuer so viele neue Bindungen auf den Markt kamen wie nie zuvor. Vor dem Hintergrund des Vormarsches der rahmenlosen Bindung (derzeit im Verkauf wohl schon 6:4 f\u00fcr die rahmenlose Bindung vs. der Rahmenbindung) sind alle interessanten Entwicklungen ohne Rahmen ausgef\u00fchrt.<br \/>\nNicht, das wir die Rahmenbindung schlechtreden wollen, im kosteng\u00fcnstigen Setverkauf oder f\u00fcr die \u201eFreerider\u201c hat sie durchaus ihre Berechtigung. Aber jede Neueinf\u00fchrung bei den Rahmenbindungen ist doch blo\u00df irgendwie die 27. Neuauflage der Tyrolia TRB aus 1982 oder bestenfalls der Fritschi Diamir Titanal aus 1995. Z-Zahlen bis 13 sollen die schweren Dinger als Freeride-tauglich und damit wunderbar passend f\u00fcr die groooo\u00dfe Gruppe der Freerider darstellen. Dabei zeigen neueste Untersuchungen der Verkaufszahlen, dass die Freerider a) eh nicht neben die Piste fahren bzw. ihre Bindungen praktisch nie entriegeln und b) auch f\u00fcr den Markt nicht besonders aufregend sind, weil \u00a0sie weder Felle noch sonstiges Zubeh\u00f6r kaufen. Naja.<\/p>\n<p>Wir hatten Ende Dezember die Gelegenheit, zwei interessante Neuigkeiten auf Herz und Nieren zu pr\u00fcfen, n\u00e4mlich:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>SKITRAB TR2<\/strong><\/li>\n<li><strong>FRITSCHI Vipec<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Und als Referenz dazu die \u201eStandardbindungen\u201c<\/p>\n<ul>\n<li><strong>ATK Race SL-R World Cup<\/strong> (Standard-Rennbindung rahmenlos)<\/li>\n<li><strong>MARKER Tour S12<\/strong> (Standard Freeridebindung mit Rahmen)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Gepr\u00fcft haben wir subjektiv und praxisnah das Einsteigen, die Umstellung von Aufstieg auf Abfahrt und die Stabilit\u00e4t im Abfahrtsmodus.<\/p>\n<p>Was uns gleich mal \u00a0am neugierigsten gemacht hat, war die Stabilit\u00e4t von Schuh, Bindung und Ski. SKITRAB macht ja gerade damit Werbung, dass die gute Einspannung des Schuhs das rattern der Ski verhindert, weil das wackeln der herk\u00f6mmlichen Pinbindung wegf\u00e4llt. OK, die ROLLEI S5 auf den Ski geklebt und nachgeschaut&#8230;..das Ergebnis ist durchaus interessant und aufschlussreich:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=9LMGx6AC9-g&amp;feature=youtu.be\">Hier geht&#8217;s zum Stabilit\u00e4ts-Video auf Youtube<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1\/4\u00a0<a href=\"http:\/\/skitrab.com\/de-ch\/news\/news\/tr2-bindings-maximum-control.html\">Die Skitrab TR2<\/a><\/b><\/p>\n<p>580 Gramm pro Bindung inkl. Stopper, Z-Zahl bis 13.<br \/>\nEin nicht nur auf den ersten Blick recht unkonventionelles System ist mit der SKITRAB TR2 seit heuer am Markt. W\u00e4hrend der Vorderbacken zumindest noch vertraut ausschaut, ist die Verriegelung hinten v\u00f6llig anders aufgebaut. Eine massive breite Metallklammer fixiert den Schuh w\u00e4hrend der Abfahrt in der Bindung. Die allgemein als gro\u00dfe Notwendigkeit angesehene Sicherheitsausl\u00f6sung wurde so umgesetzt, dass im Vorderbacken eine seitliche dynamische Ausl\u00f6sung durch die Zapferlbacken erfolgt. Diese erfolgt sehr dynamisch und weich. Hinten l\u00f6st die Bindung mit ihrer federbelasteten Klammer aus wie eine Alpinbindung. Diese grunds\u00e4tzliche Bauart-Unterscheidung ist gleich auch schon eines der Probleme der TR2: derzeit gibt\u2019s standardm\u00e4\u00dfig nur den SCARPA Spirit als passenden Schuh, allerdings k\u00f6nnen Nachr\u00fcstesets f\u00fcr praktisch alle Schuhe gekauft werden, Schraubenzieher vorausgesetzt.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Fixieren des Stoppers: <\/span>dazu muss der Ski in die Hand genommen, der Stopper niedergedr\u00fcckt und hinten mit einem Metallstift fixiert werden. Eher hahneb\u00fcchen und mit ziemlichem Kraftaufwand verbunden.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Der Einstieg zum Aufstieg: <\/span>erfolgt v\u00f6llig anders als gewohnt. Nicht von oben nach unten wird eingestiegen, sondern seitlich der Schuh in die Bindung gedreht. Dabei muss die Bindung mit dem Stock aufgehalten werden. Insgesamt im Gel\u00e4nde und auf eisigem Gel\u00e4nde sehr frickelig\u2026der Ski rutscht oft weg oder dreht sich. Die Drehbewegung beim Einsteigen wird man allerdings recht schnell gewohnt, sie ist \u2013 entgegen der Erwartung \u2013 kein Problem.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Umstellen zur Abfahrt:<\/span> ohne Auszusteigen kann man problemlos auf Abfahrt umstellen, wenn an die hintere Metallklammer mittels Skistock aufhebt (stark federbelastet, ist auch die Feder, die die Ausl\u00f6sung bei der Abfahrt gew\u00e4hrleistet!) den Schuh in die Bindung stellt und die Feder auf den Schuh niederl\u00e4sst. Den Stopper l\u00f6st man dann mit dem Skistock aus, er ist dann in Betriebsposition.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Abfahrtsperformance: <\/span>Super. Der Schuh bewegt sich durch die breite und starke Metallklammer hinten in der Bindung praktisch garnicht, ein sehr pr\u00e4zises Fahrgef\u00fchl ohne Tendenz zum rattern. Die hohe Position am Ski f\u00fchlt sich ebenfalls gut an im Vergleich zu Standard-Low-Tech-Bindungen.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Umstellen zum Aufstieg:<\/span> theoretisch sehr einfach, indem wieder die hintere Metallklammer gehoben wird, Schuh ausgef\u00e4delt und Klammer nieder. So k\u00f6nnte man auch nach kurzen Fell-Angst-Abfahrten schnell wieder auf Aufstieg umstellen. Ausser, wenn man den Stopper gel\u00f6st hat\u2026dann hei\u00dft es raus aus der Bindung, Ski aufheben und h\u00e4ndisch den Stopper wieder einrasten.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Aussteigen:<\/span> durch die Bauart kann nicht wie \u00fcblich vorne die Bindung ge\u00f6ffnet hinten einfach ausgeklinkt werden, sondern man muss zuerst hinten aussteigen (mit Stock auf die federbelastete Metallklammer, sieh oben) und dann den Vorgang vorne wiederholen. Definitiv eine Verdoppelung des Aufwandes.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Besonderheiten<\/span>:<\/p>\n<ul>\n<li>Sehr stabile und trotzdem leichte Sicherheitsbindung mit hervorragender Abfahrtsperformance\u2026da wackelt nichts.<\/li>\n<li>Ein Nachteil ist die ungew\u00f6hnliche Handhabung, die man aber sicher gewohnt wird.<\/li>\n<li>Gr\u00f6\u00dfter Nachteil derzeit sicher: nur ein Schuh ist im Handel, der reinpasst. Es gibt zwar auch einen &#8222;Selbstbausatz&#8220; um andere Schuhe umzubauen, ob das auch funktioniert, haben wir nicht testen k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Hier noch ein <a href=\"http:\/\/freizeitalpin.at\/30940\/ski-trab-tr2-im-freizeitalpin-test\/\">Link zu einem etwas detaillierteren Bericht<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>2\/4\u00a0<a href=\"http:\/\/www.diamir.com\/produkt\/diamir-vipec-12\/\">Die FRITSCHI Vipec<\/a><\/b><b><\/b><\/p>\n<p>545 Gramm pro Bindung inkl. Stopper, Z-Zahl bis 12<br \/>\nSieht vertraut aus, und ist das auch von der Funktionsweise. Vorne eine normale Zapferlmechanik, hinten die gewohnten 2 Metallstifte. Im Detail jedoch High Tech. Auch FRITSCHI hat sich auf die Sicherheits-Ausl\u00f6sung konzentriert und\u00a0 realisiert diese vorne mit einem seitlich beweglichen Schlitten, der dann die Zapferl wegklappen l\u00e4sst, insgesamt recht tolerant bei der Ausl\u00f6sung. Hinten ist die Ausl\u00f6sung einerseits durch die gewohnte Gewaltaktion bei den Low-Tech-Stiften m\u00f6glich, andererseits aber erstmals auch durch die R\u00fcckw\u00e4rtsbewegung des gesamten Hinterbackens. In die Vipec passt jeder Schuh in normaler Low-Tech- Ausstattung. Die Einstellung ist einfach, nur der Hinterbacken ist an den Schuh auf Null heranzustellen, fertig.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Fixieren des Stoppers: <\/span>kann durch niedertreten des Stoppers mit dem Schuh und hinunterdr\u00fccken des schwarzen Hebels hinten ohne b\u00fccken erfolgen \u2013 praktisch und flott.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Der Einstieg zum Aufstieg: <\/span>erfolgt wie gewohnt von oben nach unten. Allerdings ergibt sich in der Praxis ein Problem, das an die ersten Jahre der Low-Tech Bindungen erinnert: nicht jeder Versuch endet mit einem erfolgreichen Einstieg. Die Zapfen vorne sind so hoch montiert, dass man bei schr\u00e4gem Einstieg im Gel\u00e4nde gerne mal mit dem gesamten Sohlenrand unter dieselben gelangt. Ein Geduldsspiel, das man aber nach einigen Malen in den Griff bekommt.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Umstellen zur Abfahrt:<\/span> ohne Auszusteigen locker zu bewerkstelligen. Durch den schwarzen Hebel hinten wird der gesamte Hinterbacken ca. 3 cm nach vorne geschoben und man kann dann wie gewohnt mit einem Ruck in die Stifte einrasten, wie gewohnt mittig am Schuh.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Abfahrtsperformance: <\/span>Gut. Hohe Position am Ski, ansonsten aber kein merkbarer Unterschied zu Standard-Low-Tech-Bindungen.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Umstellen zum Aufstieg:<\/span> Super einfach. Inklusive des Fixierens des Stoppers ohne b\u00fccken und locker mit dem Stock zu erledigen. Ideal f\u00fcr die \u201enormale\u201c alpinen Skitour, wo zwischendurch auch mal mit den Fellen abgefahren werden muss oder bei der Abfahrt auf langen Ebenen auch mal die Bindung als Marscherleichterung hinten ge\u00f6ffnet wird.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Aussteigen:<\/span> Wie gewohnt mit Skistockdruck auf den Ausl\u00f6sehebel vor dem Skischuh.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Besonderheiten<\/span>:<\/p>\n<ul>\n<li>Umstellen von Aufstieg auf Abfahrt und retour ohne vorne aus den Pins zu gehen. Und das inkl. Skistopper!<\/li>\n<li>Beim Test der angepriesenen Ausl\u00f6sung nach vorne bei offener Bindung h\u00e4tten wir fast einen DYNAFIT TLT5 zerst\u00f6rt. Die Ausl\u00f6sung funktioniert n\u00e4mlich eigentlich prima, nur je nach Skischuhmodell muss ein Adapter auf den Vorderbacken fix montiert werden.<\/li>\n<li>Sehr super f\u00fcr Modefreaks: mit farbigen Inlays l\u00e4sst sich die Bindung auf Skischuh, Anorak oder auch Unterhose abstimmen.<\/li>\n<li>Nachteil bei der Fahrperformance ist das bekannte Low-Tech-Problem: Spiel und Toleranzen summieren sich auf, eine seitliche Kippbewegung im Bereich mehrerer Millimeter ist Standard.<\/li>\n<li>Insgesamt eine \u00fcberraschend leichte und vielseitige Bindung.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Auch hier der <a href=\"http:\/\/freizeitalpin.at\/30887\/diamir-vipec-12-im-freizeitalpin-test\/\">Link zu einem Bericht mit Details<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>3\/4 Referenz: <a href=\"http:\/\/www.atkrace.it\/eng\/sl-r-world-cup.html\">die ATK Race SL-R World Cup<\/a> (2013er Modell)<\/b><\/p>\n<p>117 Gramm pro Bindung (+60 Gramm f\u00fcr Universalstopper), Ausl\u00f6sung ohne Z-Zahl<br \/>\nEin feines St\u00fcck italienischer Handwerkskunst. Leicht, pr\u00e4zise und sch\u00f6n. Eine klassische rahmenlose Leichtbindung, die in der Handhabung ausgesprochen angenehm ist. Hier passt und sitzt alles. Im Anstieg und auch bei den Wechseln ein Traum ohne Kritikpunkt.<\/p>\n<p>Im Praxistest haben wir die ATK-Bindung vor allem als Referenz f\u00fcr die Fixierung des Schuhs auf dem Ski herangezogen. Und siehe da, das Ergebnis war\u00a0 \u2013 wohl wie bei allen anderen Standard-Low-tech-Bindungen \u2013 erschreckend. Durch die eigentlich nur an drei Punkten vorhandene Fixierung des Schuhs (2 Zapferl vorne und mittig hinten) und des bauart\u00fcblichen wackeligen Eingriffs der r\u00fcckw\u00e4rtigen Stifte in den Schuh ergibt sich eine Bewegung des Schuhs von ca. 5 mm auf Schafth\u00f6he.<\/p>\n<p>Traurige Best\u00e4tigung eines bekannten Makels der 2013er Bindung : nach rund 1.000 H\u00f6henmetern ist die kleine Steighilfe gebrochen. Das anf\u00e4llige Blechpl\u00e4ttchen ist aber f\u00fcr das 2014er Modell durch ein geschmiedetes Teil ersetzt worden, der Bruch sollte also nicht mehr auftreten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>4\/4 Referenz: <a href=\"http:\/\/marker.de\/de\/products\/bindings\/tour-f12.html\">die MARKER Tour F12<\/a><\/b><\/p>\n<p>1.040 Gramm pro Bindung inkl. Stopper, Z-Zahl bis 12<br \/>\nEine Rahmenbindung f\u00fcr Freerider. Der Komfort der Rahmenbindungen liegt auf der Hand: einfaches Einsteigen, das Handling ist auch f\u00fcr Neulinge super einfach.<\/p>\n<p>Der Praxistest war hier wiederum die Fixierung des Schuhs auf dem Ski. Die \u00dcberraschung: die Erwartung sagte uns, dass klarerweise eine gute Fixierung da sein m\u00fcsste\u2026mitnichten. Die Bewegung des Schuhs in der Bindung mag vielleicht nicht so heftig sein wie bei einer Standard-Low-Tech-Bindung, jedenfalls aber dennoch deutlich sichtbar. Warum das so ist konnten wir nicht erkl\u00e4ren, vermutlich hat aber die Rahmenkonstruktion durch die Verbindung des beweglichen Teils auf dem Hinterbacken nochmal eine Schwachstelle, die sich aufsummiert. An die Stabilit\u00e4t der SKITRAB TR2 kam die MARKER bei weitem nicht heran.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Fazit:<\/b><\/p>\n<p>\u201eDie perfekte Tourenbindung\u201c gibt\u2019s noch immer nicht. Schade. Es ist aber als Zwischenstufe zwischen Leicht-Pinbindung und Rahmenbindung nun noch eine Klasse am Markt aufgetaucht, die \u201eKomfort-Pinbindungen mit Sicherheitsausl\u00f6sung\u201c. W\u00e4hrend die SKITRAB TR2 zwar beim Komfort nur bedingt punkten kann und haupts\u00e4chlich durch ihre ungeahnte Stabilit\u00e4t in der Abfahrt begeistert, kann die FRITSCHI Vipec vor allem mit der von anderen Pinbindungen vertrauten Universalit\u00e4t z\u00e4hlen. Der Halt des Schuhs in der Bindung ist allerdings ebenso vertraut wackelig wie bei anderen Pinbindungen.<\/p>\n<p>Wer Wert auf Gewicht und Einfachheit legt, der ist immer noch mit Leichtbindungen von SKITRAB und anderen Herstellern gut beraten. Das Gewicht liegt im Verh\u00e4ltnis 1 : 4 : 10 (Leicht-Pinbindung : Pinbindung mit Sicherheitsausl\u00f6sung : Rahmenbindung). \u00a0Wem das 4-fache Gewicht kein Dorn im Auge ist, der kann jedoch jetzt endlich auf Pin-Sicherheitsbindungen zugreifen. Und zwar welche die der T\u00dcV (fast) auch anerkennt: zur ISPO sollen sowohl die FRITSCHI Vipec als auch eine Neuerscheinung einer anderen bekannten Firma mit einem L\u00f6wenkopflogo die Zertifizierung vorweisen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Es bleibt also vor allem beim Gewicht immer noch eine weite L\u00fccke zwischen den Leichtbindungen und den Sicherheitsbindungen. Die Stabilit\u00e4t ist allerdings offenbar bauartbedingt und hat nichts mit dem Gewicht einer Bindung zu tun.<\/p>\n<p><strong>Nachtrag 9.1.2014:<\/strong> auf den verst\u00e4ndlichen Wunsch eines Bindungsherstellers d\u00fcrfen wir nochmals darauf hinweisen, dass unser Test subjektiv ist und keine normative oder technische Aussage treffen will. Es handelt sich um einen individuellen Vergleich von Tourenbindungen, der selbstverst\u00e4ndlich in alle Richtungen erweitert werden kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bilder: David Sch\u00e4ffler<br \/>\nText: Karl Posch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gewinne des Tourenskiverkaufs der letzten Jahre d\u00fcrften auch die Entwicklungsbudgets aufgef\u00fcllt haben. Anders ist es nicht zu erkl\u00e4ren, dass heuer so viele neue Bindungen auf den Markt kamen wie nie zuvor. 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