{"id":2936,"date":"2015-07-31T12:25:04","date_gmt":"2015-07-31T10:25:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.skimo.at\/rennen\/?p=2936"},"modified":"2015-07-31T12:25:04","modified_gmt":"2015-07-31T10:25:04","slug":"grossglockner-ultra-trail-zwei-sieger-beim-extremsten-ultra-trail-oesterreichs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.skimo.at\/rennen\/2936\/grossglockner-ultra-trail-zwei-sieger-beim-extremsten-ultra-trail-oesterreichs\/","title":{"rendered":"Grossglockner Ultra Trail &#8211; Zwei Sieger beim extremsten Ultra-Trail \u00d6sterreichs"},"content":{"rendered":"<p>Hart, h\u00e4rter, GROSSGLOCKNER ULTRA-TRAIL\u00ae powered by DYNAFIT! Die erste Ausgabe dieses einzigartigen UltraTrailrunning-Bewerbs am 24.\/25.7.2015 rund um den h\u00f6chsten Berg \u00d6sterreichs mit Start und Ziel in Kaprun verlangte den knapp 250 Teilnehmern aus 20 Nationen alles ab. Klaus G\u00f6sweiner und Markus Amon absolvierten die 110 Kilometer mit 7.000 H\u00f6henmetern im durchwegs unwegsamen und alpinen Gel\u00e4nde in 16:47,56 Stunden und liefen gemeinsam ins Ziel. \u201eDas war das schwierigste Rennen, das wir je gelaufen sind\u201c, waren sich die beiden Premieren-Sieger einig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr einen Laien ist es ohnehin unvorstellbar eine mit in gro\u00dfteils alpinem Gel\u00e4nde liegende und mit 7000 H\u00f6henmetern gespickte Distanz von 110km zur\u00fcckzulegen. Man muss zumindest vor Ort als Zuseher dabei gewesen sein, um diese extreme Herausforderung nur ann\u00e4hernd erahnen zu k\u00f6nnen. Der 34j\u00e4hrige Familienvater G\u00f6sweiner geht dieser Herausforderung mit Leidenschaft nach und ohne das Verst\u00e4ndnis seiner Familie (Frau Miriam und 3 T\u00f6chter) w\u00e4re das alles nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der <strong>Start zum GROSSGLOCKNER ULTRA-TRAIL<\/strong>\u00ae powered by DYNAFIT erfolgte am <strong>Freitagabend p\u00fcnktlich um 18 Uhr<\/strong> bei Volksfeststimmung auf dem Salzburger Platz in Kaprun. Die Ultra-Distanz f\u00fchrte die L\u00e4ufer \u00fcber Fusch an der Glocknerstra\u00dfe und das Glocknerhaus hinunter nach Kals in Osttirol und \u00fcber das Kitzsteinhorn mit dem Schlussanstieg auf die Schmiedinger Scharte zur\u00fcck nach Kaprun.<\/p>\n<p>Die Strecke verlangte den L\u00e4uferinnen und L\u00e4ufern alles ab: Aufstiege \u00fcber losen Schotter, zugewachsene Trails, Schnee und sogar eine schwindelerregende Abseil-Passage \u00fcber eine Schneewechte stellten Mensch und Material vor eine ganz besondere Herausforderung.<\/p>\n<p>Gemeinsam \u00fcber die Ziellinie<\/p>\n<p>Diese meisterten Lokalmatador Markus Amon und der Steirer Klaus G\u00f6sweiner am besten, deren geplante Rennstrategie aber unterschiedlicher nicht h\u00e4tte sein k\u00f6nnen:<\/p>\n<p>G\u00f6sweiner hielt sich zu Beginn des Wettkampfs zur\u00fcck und lag nach 25km und 1300Hm vorerst nur am 15.Rang, der R\u00fcckstand auf die Spitzengruppe betrug ca. 17min. Amon lief von Beginn an in der Spitzengruppe, die mit Fortdauer des Rennens immer kleiner wurde. Schlussendlich blieb vorne nur Amon \u00fcber \u2013 und G\u00f6sweiner holte Minute um Minute auf. <strong>Bei km 83 war es dann soweit: G\u00f6sweiner konnte Amon beim Checkpoint Rudolfsh\u00fctte einholen.<\/strong> Von der Rudolfsh\u00fctte bis zum Aufstieg auf die Schmiedinger Scharte lieferten sich die beiden \u00d6sterreicher <strong>ein packendes Duell um Platz 1<\/strong>, jeder versuchte sich abzusetzen, keiner schaffte den entscheidenden Vorsprung herauszulaufen! Dann traf man die Entscheidung das Rennen gemeinsam zu beenden. \u201eWir waren heute gleich stark, deshalb haben wir uns gegen das Duell und das Risiko entschieden.\u201c Nach 16:47,56 Stunden feierten die beiden \u00d6sterreicher einen umjubelten Ex-aequo-Sieg.<\/p>\n<p><strong>\u201eIch habe das ganze Jahr f\u00fcr dieses Rennen trainiert und alles auf den Ultra-Trail ausgerichtet. Es freut mich, dass ich den Heimvorteil so perfekt ausn\u00fctzen und noch dazu einen neuen Freund gewinnen konnte\u201c, strahlte Markus Amon<\/strong>, der Veranstalter Hubert Resch im Vorfeld auch bei der Streckenplanung unterst\u00fctzte.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr Klaus G\u00f6sweiner war es ein ganz besonderer Sieg: \u201eIch habe mir beim schwierigsten Rennen meiner Karriere einen Traum erf\u00fcllt!<\/strong> Die Kombination aus Distanz, H\u00f6henmetern und einem unglaublich hohen Schwierigkeitsgrad macht den GROSSGLOCKNER ULTRA-TRAIL\u00ae zu einer unglaublichen Herausforderung. Mit diesem Rennen brauchen wir den internationalen Vergleich nicht zu scheuen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Platz drei ging an den deutschen Top-Favoriten Matthias Dippacher<\/strong>, der mit mehr als 50 Minuten R\u00fcckstand ins Ziel kam.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>G\u00f6sweiners UltraTrail Deb\u00fct erfolgte gerade erst im Vorjahr<\/strong><\/p>\n<p>Erst im Vorjahr bestritt der Ultral\u00e4ufer Klaus G\u00f6sweiner als Deb\u00fctant den Zugspitz Ultra Trail mit der unglaublichen Distanz von 100 Kilometern, 5400 H\u00f6henmetern und hatte dabei wider Erwarten bereits fr\u00fch mit argen k\u00f6rperlichen Problemen zu k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Trotz arger k\u00f6rperlicher Probleme und Schmerzen gab G\u00f6sweiner das Rennen nicht auf und k\u00e4mpfte unter 700 Athleten um schlussendlich als 32. in knapp \u00fcber 14 Stunden das Ziel zu erreichen.<\/p>\n<p>In der Zwischenzeit hat sich beim dreifachen Familienvater bez\u00fcglich der Ultradistanz so einiges getan: Rund 1,5 Monate nach der Misere beim Zugspitzlauf sorgte er mit einer so noch nie dagewesenen Leistung bei seinem eigenen Projekt \u201e4 Berge 8 Gipfel Trail\u201c f\u00fcr Aufsehen in der Ultra Lauf Szene:<\/p>\n<p>Non Stop Lauf \u00fcber die steilen Pisten der Schladminger 4-Berge Skischaukel mit Start bei der Talstation Hauser Kaibling, \u00fcber die Gipfel des Hauser Kaibling, der Planai, der Hochwurzen, 2mal der Reiteralm und die ganze Strecke wieder zur\u00fcck nach Haus\/Ennstal.<\/p>\n<p>Distanz 96km und 8300 H\u00f6henmeter!!! Und das in knapp \u00fcber 16 Stunden!!!<\/p>\n<p><em>\u201eBei meinem Projekt \u201e4 Berge 8 Gipfel Trail\u201c konnte ich mein Leistungspotential voll abrufen und war f\u00fcr mich eine Riesenmotivation f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahren, in denen ich mich zu 100% dem Ultra Lauf widmen m\u00f6chte!\u201c<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>2015: Beim zweiten Versuch bei der Ultra Elite angelangt!<\/strong><\/p>\n<p>Auch 2015 war der aus Weissenbach bei Haus stammende Extremsportler wieder beim Zugspitzlauf dabei und die <strong>noch akribischere Vorbereitung<\/strong> hat sich heuer ausgezahlt:<\/p>\n<p>Bei <strong>unvorstellbar schwierigen Bedingungen<\/strong> (Starkregen, Schnee, Wind und K\u00e4lte) lief G\u00f6sweiner von Beginn an in der Spitzengruppe mit und konnte <strong>schlussendlich als bester \u00d6sterreicher den 9. Gesamtrang belegen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Formh\u00f6hepunkt beim Gro\u00dfglockner Ultra Trail erreicht<\/strong><\/p>\n<p>G\u00f6sweiner musste die verbleibenden <strong>5 Wochen vom Zugspitz Ultra Trail bis zum Gro\u00dfglockner Ultra Trail<\/strong> m\u00f6glichst optimal zur Regeneration nutzen um beim Gro\u00dfglockner Ultra Trail voll in Form zu sein.<\/p>\n<p><em>\u201eIch habe mich auf diese gewaltige Herausforderung schon gefreut und in den letzten 5 Wochen wieder versucht alles richtig zu machen. Der Sieg entsch\u00e4digt f\u00fcr alles! <\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hart, h\u00e4rter, GROSSGLOCKNER ULTRA-TRAIL\u00ae powered by DYNAFIT! Die erste Ausgabe dieses einzigartigen UltraTrailrunning-Bewerbs am 24.\/25.7.2015 rund um den h\u00f6chsten Berg \u00d6sterreichs mit Start und Ziel in Kaprun verlangte den knapp 250 Teilnehmern aus 20 Nationen alles ab. 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