Weltcup Tromsø: Tag 3, Sprintbewerb

Foto Stephan Mantler
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Nach einem schneereichen Vorbereitungstag gestern – es ging sich bei dichtem Schneefall nur eine kleine Trainingstour zusammen mit den Spaniern aus – wird’s heute erstmals ernst für unsere Athleten in Tromsø/Norwegen.

Ein spannender und vor allem publikumswirksamer Event war der Sprintbewerb heute in Tromsø. Mit riesigem Aufwand wurden die Straßen der Stadt mit Tonnen von Schnee zugeschüttet, um einen Rundkurs durch die hügelige Stadt zu ermöglichen. Die Zeitungen der Region rund um die alte Walfängerstadt waren voll mit Berichten über den Sprint, etwas ganz besonderes in Norwegen, wo ja eigentlich die Langläufer dominieren.

Für Österreich gingen die beiden Damen des Teams an den Start, Veronika Swidrak und Michaela Essl. Alexander Fasser nahm sich aus dem Sprint heraus um für den morgigen Hauptbewerb, dem Individualrennen, frisch zu sein.

Bei besten Bedingungen – Neuschnee und schönes Wetter – sammelte sich schon am Vormittag beachtliche Zuschauermenge. Zu Mittag erfolgte dann der Start zur Qualifikation. 18 Damen und 28 Herren sprinteten um den Einzug ins Halbfinale, und unsere beiden Mädels mittendrin. In einer hervorragenden Performance belegten die beiden dann die Plätze 5 (Veronika Swidrak) und 11 (Michaela Essl) und konnten sich damit für den Einzug ins Halbfinale qualifizieren. Den Qualilauf der Damen gewann die US-Amerikanerin und oftmalige Teampartnerin von Vroni Swidrak, Nina Silitch. Den Vorlauf der Herren gewann der junge Deutsche Seppi Rottmoser.
Im Halbfinale war für unsere beiden Damen dann aber leider Schluss. Veronika Swidrak konnte um Haaresbreite nicht ins Finale einziehen, der undankbare 7. Platz war dennoch ausgesprochen gut…Top10 in einem extrem starken Feld. Michaela Essl ging es nicht so gut, mit verpatzen Wechseln konnte sie „nur“ Platz 11 nach Hause fahren. Die Enttäuschung war groß, aber Michi schwenkte professionell sofort um und setzte alle Konzentration auf den morgigen Hauptbewerb, dem Individualrennen. Gewonnen wurde der Sprint schließlich bei den Damen von Nina Silitch, bei den Herren vom Schweizer Marcel Marti.

Resümee: wenn es auch Probleme durch den raschen Ablauf des Sprints bei der Auswertung gab, die Nähe zum Publikum und die beeindruckende Kulisse zeigen, dass solche Rennen zweifellos ein riesiger Schritt in die richtige Richtung der Entwicklung des Skibergsteigens sind.

Heute Abend stehen noch das Briefing der Rennleitung für morgen sowie das interne Briefing der Österreichischen Nationalmannschaft durch Alexander Lugger auf de Programm. Für morgen werden gute Bedingungen prognostiziert, und das Rennen dürfte auf der Originalstrecke ablaufen.

Hier geht’s zu den Ergebnissen des heutigen Sprints

 

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