SKIMO Pressekonferenz 2019

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SKIMO ALPENCUP ist heuer Teil des ISMF Weltcup Bischofshofen – Hochkönig Erztrophy

Nach über zehn Jahren ist ein Weltcup im Skibergsteigen zurück in Österreich. Vom 18. bis 20. Jänner 2019 dreht sich in Bischofshofen im Rahmen der Hochkönig Erztrophy alles rund ums Skibergsteigen.

Zwei der drei Rennen sind auch Teil des SKIMO ALPENCUP – der europäischen Cup-Rennserie, die bereits zum dritten Mal stattfindet. Dass sich das Konzept, ein Veranstaltungsformat auf Weltcup-Niveau, erfolgreich durchgesetzt hat, bestätigt die heurige Durchführung des ISMF Weltcup in Bischofshofen. In der nächsten Saison wird voraussichtlich der Jennerstier zum Weltcup-Austragungsort im deutschsprachigen Raum. Die Bewerbung wurde bereits eingereicht und die Zeichen stehen sehr gut.

Thomas Wallner, Mitorganisator des ISMF Weltcup Bischofshofen – Hochkönig Erztrophy, ist schon sehr gespannt:

Thomas Wallner

Thomas Wallner

„Wir sind mehr als stolz, dass wir den Weltcup nach Österreich und vor allem nach Bischofshofen gebracht haben. Für die Zuschauer wird das Event ein Highlight, gerade der Freitag mit dem Sprint. Das Gelände rund um den Schanzentisch ist mit Flutlicht beleuchtet und bestens einsehbar – Skibergsteigen hautnah. Attraktiv für Zuschauer ist die wirklich gute Erreichbarkeit der Location und auch der freie Eintritt.“ 

Auch Alexander Brandner aus dem ÖSV Kader freut sich auf den Heimweltcup. Seine Königsdisziplin ist der Sprint:

Alexander Brandner

Alexander Brandner

„Ich freue mich besonders auf ein energiegeladenes Heimrennen, bei dem ein breites Publikum erwartet wird. Sprint-Rennen sind genial und spannend zum Zusehen, hier zählt jede Sekunde und es wird um jeden Platz in den Vorentscheidungsrunden gekämpft. Bischofshofen bedeutet für mich eine lässige, familiäre Rennsituation auf höchstem internationalem Niveau.“

Von den drei Rennen im Zuge der Hochkönig Erztrophy (18.-20.01.2019) in Bischofshofen zählen der Sprint (18.01.2019) und das Individual (20.01.2019) zum ISMF Weltcup, das Vertical (19.01.2019) und das Individual zur ALPENCUP Wertung. Anschließend macht der ALPENCUP Halt in Berchtesgaden (DE). Beim Jennerstier (15. und 17.02.2019) können die Athleten auf Toni Palzer’s Trainingsstrecke ihr Können unter Beweis stellen. Beim Cup-Abschluss im Rahmen der Marmotta Trophy (02.-03.03.2019) im Südtiroler Martelltal werden die Skibergsteigerkönigin und der Skibergsteigerkönig der Alpen gekürt.

Touren im Skigebiet: Werfenweng ist Vorzeigebeispiel

Das Tourengehen auf Skipisten ist in den letzten Jahren sehr beliebt geworden. Dementsprechend hoch ist das Konfliktpotential zwischen Bergbahnbetreiber, Skifahrer und Skitourengeher. Trotz ungeklärter juristischer Lage gibt es immer mehr, die sich lokal einigen können. Bestes Beispiel ist Werfenweng. Hier wurde eine eigene Skitourenroute angelegt. Hannes Laner informierte vertretend für Peter Wettengl, Leiter der Bergbahnen Werfenweng GmbH:

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Hannes Laner

„Werfenweng schließt Tourengeher nicht aus, sondern integriert sie. Es gibt einen eigenen Parkplatz, die Skitourenroute wird präpariert und bei Lawinengefahr auch gesperrt. Hier wird definitiv auf ein faires Miteinander, anstatt auf Gegeneinander gesetzt. Für Werfenweng ist Skitourengehen ein Trend der positiv genutzt wird.“

Ein weiteres positives Beispiel, wo ein Miteinander sehr gut funktioniert, ist das Familienskigebiet Jenner am Königssee in Berchtesgaden (DE). Auch hier lockt das Skigebiet mit Angeboten für alle Wintersportler von Groß bis Klein. Vom Tourenskigeher, über Skifahrer bis hin zu Schneeschuhwanderer und Schlittenfahrer sind alle willkommen. Wichtig sind Grundregeln, die jeder einzelne einhalten muss.

Richard Lenz

Richard Lenz

Die Hüttenwirte freut es natürlich, wenn Tourengeher zu Hüttenabenden kommen und das Geschäft ankurbeln“, so Vizebürgermeister Richard Lenz, Gemeinde Schönau am Königssee.

Ausblick

Zusammenfassend sind sich die Vertreter der Sportindustrie, Athleten und Szenekenner einig: das Potenzial des Skibergsteigens ist noch lange nicht ausgeschöpft und bietet noch viele Entwicklungsmöglichkeiten.

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