Jennerstier – alles bereit für den Stierkampf!

Nur mehr ein paar Tage, dann hat das Warten ein Ende - der Jennerstier geht mit zwei Bewerben an zwei Tagen, am 15. und 17. Februar 2019, in eine neue Runde. Am Berg erwartet die Teilnehmer der beiden Rennen, die auch dieses Jahr wieder zum SKIMO Alpencup zählen, ein Winterwonderland de luxe. 
Strecke Jennerstier aktuell Stefan Knopf
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Die Schneelage am Jenner ist momentan hervorragend. Für die kommende Woche wurden zusätzlich ca. 30 cm Neuschnee prognostiziert. Das OK des Jennerstiers wird dann noch einmal mit der Lawinenkommission abklären, ob das Rennen auf geplanter Strecke durchgeführt werden kann und wo Änderungen notwendig werden könnten. Dieses Jahr gibt es ja im oberen Bereich der Jennerbahn keinen Pistenbetrieb. Es führt nur eine Baustraße nach oben, wo die Seilbahn inklusive Bergstation sich noch im Um- und Aufbau befindet.

Einige Querungen dieser Straße machen es notwendig, sie für das Rennen mit der Pistenraupe zuzuschütten und somit eine Strecke Jennerstier aktuell 05 Stefan Knopfdurchgängige Strecke im Naturgebiet zu ermöglichen. Diese gestaltet sich als freies Gelände, das keinerlei Präparation durch Pistengeräte erfahren hat – ideal also für ein anspruchs- und qualitätsvolles Individualrennen.

Erfreulich ist es, dass die Siegerehrung heuer bereits in der neuen Mittelstation stattfinden kann, welche erst im August 2018 eröffnet wurde. Sie strahlt somit in feinstem Glanz und bietet einen stimmungsvollen Hintergrund für die Krönung toller Rennleistungen. Die untere Sektion der Bahn ist bereits fertig und geht mit einem neuen Verantwortlichen, der auch die Gastronomie am Berg übernommen hat, in eine neue Ära am Jenner.

Die Zusammenarbeit mit dem OK des Jennerstier funktioniert reibungslos: es ist in dieser Saison auch eine neue, sehr engagierte Mannschaft am Werk. Die Hoffnung besteht bei den fleißigen Helfern und Organisatoren, dass heuer das Wetter dem Sprint am Freitag einen etwas stimmungsvolleren Rahmen bietet als letztes Jahr. Da trübte, ja sogar verhinderte nämlich starker Nebel die Sicht auf Teile der Sprintstrecke. Gibt es klare Sicht, wird der Sprint ein Spektakel für Zuschauer, die den Blick auf die gesamte Rennstrecke genießen können.

Die Stimmung der Veranstalter ist sehr positiv, man blickt dem Rennen mit Vorfreude entgegen. Je mehr Teilnehmer, desto mehr werden sie für ihren Einsatz, ein sehr hochwertiges und traditionelles Rennen zu ermöglichen, belohnt. Noch ist die Anmeldung zu beiden Rennen möglich, diese erfolgt hier.

Sprintrennen am Freitag

Nach einer erfolgreichen Premiere im letzten Jahr geht der Jennerstier auch dieses Jahr wieder für den Sprintwettkampf “fremd“ und weicht für das Format auf den Obersalzberg bei Berchtesgaden in das Skigebiet Gutshof / Obersalzberg aus. Dort haben die Veranstalter zusammen mit den dortigen Liftbetreibern und der Skischule einen sehr guten Kooperationspartner gefunden.

Am Freitagabend, 15.02.2019, findet bei Flutlicht dort das Sprintrennen statt, das zugleich als Deutsche und Österreichische Meisterschaft durchgeführt wird.

Jennerstier Sprint 2019Die Sportler haben dabei im Kampf Mann gegen Mann bzw. Frau gegen Frau über eine Strecke von ca. 1 km und etwa 80 Höhenmeter im Aufstieg und Abfahrt den Wettkampf im Auscheidungsverfahren zu bewältigen. Der Aufstieg mit Fellen, Gehpassagen und schnelle Wechsel versprechen Action und interessante Einblicke in die schnellste Form des Skibergsteigens.

Start ist um 17.15 Uhr, während die Finalläufe dann gegen 20.00 Uhr stattfinden. Die Siegerehrung ist gleich im Anschluss geplant. Für die Zuschauer und das leibliche Wohl ist gesorgt.

Individualrennen am Sonntag

Am Sonntag, 17.02.2019, findet dann um 11.00 Uhr der Massenstart aller Klassen zum Individual, dem eigentlichen „Jennerstier 2019“ statt. Bei diesem Rennen wird dann auch der deutsche Meister gekürt.

Jennerstier Individual 2019Der Start des Rennens befindet sich an der Jennerbahn Mittelstation und führt vorbei am Dr. Hugo Beck Haus, durch den Spinnergraben zum Grat, wobei hier zuvor noch eine Tragepassage in Richtung kleiner Jenner zu bewältigen ist. Im Anschluss geht es in einer wilden Abfahrt hinunter in Richtung Mitterkaser bis zum sogenannten Stachus, wo wieder die Felle aufgezogen werden und es dann bis zur Bergstation des Mitterkaserschlepplifts wieder bergauf geht. Von hier wird direkt hinunter bis zum Mitterkaser abgefahren, um dann wieder in Richtung kleinen Jenner aufzusteigen und die finale Abfahrt durch den Spinnergraben bis ins Ziel an der Mittelstation in Angriff zu nehmen.

Es wird damit gerechnet, dass die schnellsten Athleten diese Strecke in unter einer Stunde bewältigen werden. Für „normale“ Skitourengeher werden ca. 400 Höhenmeter in der Stunde im Aufstieg gerechnet. Insgesamt müssen die Athleten 6,0 km und 1200 Höhenmeter im Aufstieg als auch Abfahrt zurücklegen.

Wichtig für Betreuer und treue Fans: Die Siegerehrung findet im Anschluss an das Rennen statt. Der Zugang zum Startgelände ist in 20 – 30 Minuten vom Parkplatz Hinterbrand aus möglich. Einkehrmöglichkeiten sind in der Jennerbahn, als auch im Beckhaus gegeben.

Weitere Infos zu den Bewerben des diesjährigen Jennerstier gibt’s hier und auf www.jennerstier.de.

Übrigens – die genialen Fotos der Strecke sind brandaktuell und wurden uns von Stefan Knopf zugespielt, der schon heute die Strecke unter die Lupe genommen hat.

 

Text: Bettina Nussbaumer, DAV

Fotos: Stefan Knopf

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