ISMF und INFRONT besuchten Bischofshofen: Weltcupdetails geklärt

Trotz des super Sommers, der temperaturmäßig nicht an den Winter denken ließ, gehen die Vorbereitungen für den Österreichischen Weltcup Bischofshofen von 18.-20.1.2019 gut voran. Letzte Woche besuchte eine Delegation von ISMF und INFRONT aus Mailand den Pongau.
Der Weg nach Bischofshofen
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Obwohl der Skibergsteiger-Weltcup für den 4-Schanzentournee-erfahrenen SC Bischofshofen vergleichsweise klein ist, ist trotzdem vieles an Vorbereitung nötig. Klar, die Hochkönig-Erztrophy ist seit vielen Jahren auf hohem Niveau unterwegs, die Integration im ISMF ist aber nochmal eine andere Nummer. Ein Besuch von Technikern der ISMF und von INFRONT hat letzte Woche viele Punkte klären können, die bislang noch offen waren. Vor allem ging es um die praktische Abwicklung unter Einhaltung internationaler Gepflogenheiten und TV-Bedürfnissen.

Seitens der ISMF waren Geschäftsführer Roberto Cavallo sowie Schiedsrichter & Streckenbauer Stefano Mottini nach Bischofshofen gereist, ergänzt wurde das Team durch Lorenzo Pala, einem TV-Spezialisten der INFRONT.
Das LOC in Bischofshofen war vertreten durch Präsident Hannes Pichler und Vizepräsident Manfred Schützenhöfer vom SC Bischofshofen, LOC Generalsekretär Hannes Laner mit Vize Tom Wallner und Rennleiter Herbert Obersteiner vom Organisationsteam der Hochkönig-Erztrophy, Peter Gruber vom ÖSV sowie Karl Posch von SKIMO Austria.

Blick auf die Schanzen in Bischofshofen

Blick auf die Schanzen in Bischofshofen

Ein Hauptgrund des Besuches konnte gleich schon am ersten Abend durchgegangen werden. Die technische Abwicklung eines Sprints in der Skisprung-Arena hat es im ISMF Weltcup noch nicht gegeben und wurde dem entsprechend seit letztem Jahr auch intensivst auf allen Ebenen diskutiert. Während einer umfangreichen Begehung der Schanzenanlage mit Flutlicht konnten die italienischen Gäste nicht nur von der Location überzeugt werden, sondern waren regelrecht begeistert. Die Kombination der lässigen Örtlichkeit mit den Möglichkeiten in Bezug auf Licht, Internet, Logistik und Platzangebot ist einzigartig. Die Anstrengungen des LOC in Bezug auf die im letzten Jahr bei der Homologierung beanstandeten Punkte – so wird z.B. von Partner „Strobl Gerüstbau“ eine breite Stahlbrücke zwischen den beiden Schanzenausläufen für die Athleten gebaut – wurden honoriert.

Am zweiten Tag des dichten Programms wurde am Morgen vorrangig der zeitliche Ablauf der Renntage durchgegangen. Details des Vertrags in Bezug auf TV-Ausstrahlungen und Werbemöglichkeiten wurden ebenfalls besprochen. Im Anschluss fuhr die gesamte Delegation auf’s Arthurhaus zur Location des Individualbewerbs. Die Gegebenheiten dort wurden im Detail durchgegangen, vor allem der reibungslose Ablauf des Weltcup Bischofshofen im Vorrang vor dem parallel stattfindenden offenen Rennen gab viel Anlass zu Diskussion. Sicher trug das prächtige Wetter mit der wundervollen Kulisse der Mandlwände dazu bei, dass relativ problemlos Lösungen für alle Probleme gefunden wurde.

Der nächste Schritt für das LOC Bischofshofen ist nun der für Organisatoren obligatorische Besuch beim ISMF Forum von 12. – 13.10.2018 in Mailand. Vor Ort werden Hannes Laner, Herbert Obersteiner, Peter Gruber und Karl Posch weiter ins Detail gehen und die Vorfreude auf den rot-weiß-roten Weltcup schüren.

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